Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
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sich weder um die religiöse Reaktion, die die Restaurationin der Regierung hervorbrachte, noch um den Liberalis-mus, und bewahrte daher die schädlichste Neutralität inpolitischen und religiösen Dingen. Das war in einer Zeit,wo die Kaufleute der Provinz sich zu einer Meinung be-kennen mußten, um Kunden zu haben, denn man mußtezwischen der Kundschaft der Liberalen oder der der Roya-listen wählen. Eine Liebesneigung, die im Herzen Davidserwachte, und seine wissenschaftlichen Beschäftigungen,seine schöne Natur, all das ließ in ihm die Gewinngiernicht aufkommen, die zum rechten Kaufmann gehört, unddie es bewirkt hätte, daß er sich an die Erforschung derUnterschiede machte, die die Industrie der Provinz vonder in Paris trennen. Die Nuancen, die in den Departe-ments voneinander so verschieden sind, verschwinden inder großen Bewegung von Paris. Die Gebrüder Cointetschlössen sich den monarchistischen Meinungen an, siehielten ostensiv die Fasttage inne, gingen fortwährend inden Dom, verkehrten mit den Priestern und druckten so-fort, als das Bedürfnis bemerkbar war, religiöse Bücher.•Die Cointet bekamen also in diesem einträglichen Ge-schäfte das Oberwasser und verleumdeten David Sechard,den sie des Liberalismus und des Atheismus bezichtigten.'Wie', sagten sie, ,könnte man einen Menschen beschäftigen,der einen von den Septembermördern, einen Trunkenbold,einen Bonapartisten, einen alten Geizkragen zum Vaterhätte, der früher oder später ganze Haufen Gold hinter-lassen müßte?' Sic waren arm, hatten für ihre Familie zusorgen, während David ein Junggeselle war und einmalsehr reich wurde. Er tat auch nur, was ihm behagte, usw.Unter dem Einfluß dieser Anschuldigungen gegen Davidgaben schließlich die Präfektur und die bischöfliche Kanzleidas Privileg ihrer Druckaufträge den Gebrüdern Cointet.Bald riefen diese gierigen Gegner, denen die Sorglosigkeit

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