hofften dreißigtausend Franken berauschten ihn noch mehrals der junge Septembersaft. Er hatte sie in Gedankenschon zwischen den Fingern. Je weniger er die Summe er-warten konnte, um so mehr wünschte er sie einzustreichen.Daher zog ihn seine Ungeduld oft von Marsac nach Angou-leme. Er kletterte die Felsenabhänge diinauf, auf derenHöhe die Stadt liegt, und ging in die Druckerei, um zusehen, ob sein Sohn mit dem Geschäft fertig wurde. DiePressen waren an ihrem Platz. Der einzige Lehrling trugseine Papiermütze auf dem Kopf und reinigte die Tupf-ballen. Der alte Bär hörte eine Presse über irgendeineEinladungskarte kreischen, er sah seine alten Letternwieder, er erblickte seinen Sohn und den Faktor und sah,wie beide in ihren Käfigen ein Buch lasen, das der Bärfür Korrekturen hielt. Er aß mit David zu Mittag undkehrte dann auf sein Gut in Marsac zurück und grübelteüber seine Besorgnisse. Der Geiz hat wie die Liebe dieGabe des zweiten Gesichts für die kommenden Ereignisse,er wittert sie, er nimmt sie voraus. Wenn er von derDruckerei weg war, wo der Anblick seiner Werkzeuge ihnbestrickte, da er durch sie in die Tage zurückgeführt wurde,wo er sein Vermögen erworben hatte, fand der alte Winzerbei seinem Sohne beunruhigende Zeichen von Untätigkeit.Der Name Gebrüder Cointet erschreckte ihn, er sah ihndie Firma Sechard & Sohn überflügeln. Kurz, der alteMann fühlte, daß das Unglück nahe war. Diese Ahnunghatte guten Grund: das Unglück schwebte über demHause Sechard. Aber die Geizigen haben einen Gott. Durchein Zusammentreffen von unvorhergesehenen Umständenmußte dieser Gott dafür sorgen, daß der Preis seines wuche-rischen Verkauf s vollständig in die Geldtasche des Trunken-bolds kam. Hören wir nun, aus welchen Gründen dieDruckerei Sechard zurückging, obwohl es den Anscheinhatte, daß sie hätte florieren müssen. David kümmerte
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