die Wäsche, lud das Papier von den Wagen ab, zog Geldein und reinigte die Tupf ballen. Wenn Marion hätte lesenkönnen, hätte sie der alte Sechard an den Setzkasten ge-stellt.
Der Vater ging zu Fuß auf sein Landgut. Obgleich erüber seineu Verkauf, der unter dem Namen Beteiligungversteckt war, sehr glücklich war, war er doch jetzt un-ruhig über die Art, wie er bezahlt werden würde. Nachden Erregungen des Verkaufs kommen immer die überdie Bezahlung. Alle Leidenschaften sind in ihrem Kernjesuitisch. Dieser Mann, der die Erziehung für etwas Un-nützes ansah, bemühte sich jetzt, an den Einfluß der Er-ziehung zu glauben. Er stellte seine dreißigtausend Fran-ken mit den Ehrbegriffen sicher, die die Erziehung inseinem Sohne ausgebildet haben mußte. Als wohlerzogenerjunger Mann würde David Blut schwitzen, um seinen Ver-pflichtungen nachzukommen, seine Kenntnisse würden ihmQuellen erschließen, er hatte ein schönes Empfinden ge-zeigt, er würde zahlen! Viele Väter, die so verfahren,glauben väterlich verfahren zu sein, und die Überzeugunghatte schließlich der alte Sechard erlangt, als er in seinemWeingut angekommen war. Es war in Marsac gelegen,einem kleinen Dorf, das vier Meilen von Angouleme ent-fernt war. Dieses Landgut, auf dem der frühere Besitzerein hübsches Wohnhaus erbaut hatte, hatte sich seit 1809,zu welcher Zeit der alte Bär es an sich gebracht hatte,von Jahr zu Jahr vergrößert. Er vertauschte dort dieborgen der Presse gegen die der Kolter, und er war, wieei' gern sagte, seit zu langer Zeit Weinkenner, um sichnicht darauf zu verstehen. Während des ersten Jahressemer Zur'dckgezogenheit auf dem Lande machte VaterSechard eine sorgenvolle Miene zwischen seinen Wein-stöcken; denn er war immer auf seinem Weinberg, wie erfrüher in seiner Werkstatt gewohnt hatte. Diese uner-
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