Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
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Infolge dieser Gedanken fing er an ihn auszufragen, ober Geld mitgebracht habe, er könne es ihm ja in Eechnungstellen. Das neugierige Fragen des Vaters erweckte dasMißtrauen des Sohnes. David blieb zugeknöpft bis zumHalse hinauf. Am nächsten Tag ließ der alte Sechard durchseinen Lehrling seine Möbel in die Kammer des zweitenStocks bringen; er beabsichtigte, sie durch die Bauern-wagen, die sonst leer zurückfuhren, auf sein Landgutbringen zu lassen. Er übergab seinem Sohn die drei Zimmerdes ersten Stocks völlig leer, ebenso wie er ihm die Drucke-rei übergab, ohne ihm einen Heller zur Bezahlung derArbeiter zu geben. Als David seinen Vater bat, in seinerEigenschaft als Teilhaber eine Einlage beizusteuern, diezum "Weiterbetrieb nötig sei, wollte der alte Drucker vonnichts wissen. Er sagte, er habe sich verpflichtet, seineDruckerei zu übergeben, aber kein Geld. Seine Einlagesei schon da. Als er von der Logik seines Sohnes bedrängtwurde, antwortete er ihm, als er die Druckerei der Witweßouzeau abgekauft habe, habe er die Sache ohne einenSou fertiggebracht. Wenn das ihm, einem armen Arbeiterohne Kenntnisse, geglückt sei, müsse es bei einem ZöglingDidots noch besser gehen. Überdies habe David Geldverdient, was er der Erziehung zu verdanken habe, diemit dem Schweiß seines alten Vaters bezahlt worden wäre,Und so könnte er es jetzt gut anlegen.

,,Was hast du mit deinem Wochenlohn gemacht?" fragteer ihn und versuchte damit nochmals die Frage zu er-hellen, die das Schweigen seines Sohnes am Tage vorherunentschieden gelassen hatte. „Aber habe ich nicht lebenmüssen? Habe ich nicht Bücher gekauft?" antworteteDavid ärgerlich. „Ah, du hast Bücher gekauft! Duwirst schlechte Geschäfte machen. Leute, die Bücher•kaufen, sind kaum geeignet, sie zu drucken," antworteteder Bär.

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