geräuscken eingeschoben, daß David ihn bat, das Geschäftbis morgen zu lassen. Der alte Bär verstand es aber zugut, aus seiner Betrunkenheit Vorteil zu ziehen, als daßer eine so lange vorbereitete Schlacht aufgegeben hätte.Außerdem', sagte er, ,habe er fünfzig Jahre lang seine"Kugel getragen, jetzt wollte er sie keine Stunde längerschleppen. Von morgen an sollte sein Sohn der Pin'sel
sein.
Hier ist es vielleicht am Platze, ein Wort über dieDruckerei zu sagen. Sie war an der Stelle gelegen, wo dieRue de Beaulieu auf die Place du Mürier mündet, und be-fand sich in diesem Hause seit dem Ende der Regierun«Ludwig XIV. Ebenfalls seit langer Zeit waren die Räumeim Innern für die Ausübung dieses Handwerks eingerichtetDas Erdgeschoß war ein sehr großer Raum, der von derStraße her durch einen alten Fensterverschlag und voneinem mnern Hof durch ein großes vergittertes Fensterbeleuchtet war. Man konnte außerdem durch einen Gangin das Kontor des Meisters gelangen. Aber in der Provinzsind die Vorgänge bei der Buchdruckerei immer ein Gegen-stand so lebhafter Neugier, daß die Kunden lieber durcheine Glastür eintraten, die an der Vorderseite von derStraße her zugänglich war, obgleich man dabei einigeStufen hinuntergehen mußte, da sich der Fußboden derWerkstatt unter dem Straßenniveau befand. Die er-staunten Neugierigen achteten niemals auf die Unbequem-lichkeiten des Zugangs durch die Engpässe dieser Werk-statt. Wenn sie die gebauschten Papierbogen betrachtetendie an Seilen von der Decke herunterhingen, dann drängten'sie sich an den reihenweise aufgestellten Setzkästen ent-lang oder sie ließen sich von den Eisenstangen, die diePressen festhielten, die Frisur in Unordnung bringenWenn sie den flinken Bewegungen eines Setzers folgten!der seine Lettern aus den kundertzweiundfüiifzig kleinen10