Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
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Fächern seines Setzkastens zusammensuchte, sein Manu-skript las, seine Zeile in seinem Winkelhaken noch einmalüberlas, während er den Durchschuß einfügte, dann ge-rieten sie in ein Ries aufgeweichtes, feuchtes Papier, dasmit Steinen beschwert war, oder sie blieben mit dem Rockan der Kante einer Bank hängen; alles zum großen Ver-gnügen der Affen und der Bären. Niemals war jemandohne Zwischenfall bis zu den beiden großen Käfigen ge-langt, die am Ende dieser Höhle lagen, und die zwei elendeErker bildeten, die auf den Hof gingen; dort thronten aufder einen Seite der Faktor, auf der andern der Meister.Im Hof waren die Mauern sehr hübsch mit Weinspalierengeziert, die in Anbetracht des Rufs, in dem der Meisterstand, eine anmutende Lokalfarbe hatten. Hinten, an dieGrenzrnauer angebaut, erhob sich ein verfallener Schuppen,wo das Papier befeuchtet und zureohtgeschnitten wurde.Dort war der Ausguß, auf dem vor und nach dem Druckdie Formen abgewaschen wurden; es floß von da ein Ge-misch aus der Druckerschwärze und den Abwässern derHaushaltung heraus, das ein solches Aussehen hatte, daßdie Bauern, die an den Markttagen in die Stadt kamen,glaubten, der Teufel habe sich in dem Hause gewaschen.An diesen Schuppen stieß auf der einen Seite die Küche,auf der andern ein Holzhaufen. Der erste Stock diesesHauses, über dem nur noch zwei Mansarden waren, ent-hielt drei Zimmer. Das erste war ebenso lang, wie der Haus-gang ohne den Raum, den die alte Holztreppe einnahm,und war von der Straße her durch ein kleines rechteckigesFenster und vom Hof her durch ein rundes Fensterchenerleuchtet; es diente zugleich als Vorzimmer und als Eß-zimmer. Es war einfach weiß getüncht, und man bemerktean ihm die zynische Einfachheit des Krämergeizes. Dieschmutzige Scheibe wurde niemals gewaschen; das Mobi-liar bestand aus drei schlechten Stühlen, einem runden

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