Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
6
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werden zu lassen, als um sieh einen Nachfolger heranzu-ziehen; er behandelte ihn streng, um die Dauer seinerväterlichen Gewalt zu verlängern, und in den Ferien Heßer ihn am Setzkasten arbeiten, wobei er ihm sagte, er sollelernen, sein Brot zu verdienen, um eines Tages seinenarmen Vater entschädigen zu können, der sich aufopferte,um ihm eine gute Erziehung zu geben. Als der Abbe ihnverließ, erwählte Sechard aus der Zahl seiner vier Setzerden zum Faktor, von dem ihm der künftige Bischof gesagthatte, er sei in gleicher Weise rechtlich wie klug. Dadurchwar er imstande, den Augenblick zu erreichen, wo seinSohn die Anstalt übernehmen konnte, die sich alsdannunter jungen und geschickten Händen vergrößern sollte.David Sechard machte auf dem Lyzeum von Angoulemedie vorzüglichsten Fortschritte. Obgleich unser Bär, deres ohne Kenntnisse und Unterricht zu etwas gebrachthatte, die Wissenschaft gründlich verachtete, schickteVater Sechard seinen Sohn nach Paris, um dort die Buch-druckerkunst in ihrer höchsten Ausbildung kennen zulernen; aber er empfahl ihm so dringend, er solle an einemOrte, den er das Paradies der Handwerker nannte, einordentliches Sümmchen zurücklegen, wobei er ihm sagte,er solle keineswegs auf die Börse seines Vaters rechnen,daß er ohne Zweifel in diesem Aufenthalt in der Stadt derWeisheit ein Mittel sah, seine Ziele zu erreichen. Davidverband in Paris die Erlernung seines Handwerks mit derVollendung seiner Studien. Der Faktor der Firma Didotbildete sich zu einem Gelehrten aus. Gegen Ende 1819verüeß David Sechard Paris, ohne daß der Aufenthaltdort seinen Vater, der ihn zurückrief, um ihn an die Spitzedes Geschäfts zu stellen, einen roten Heller gekostet hätte.Die Druckerei von Nicolas Sechard war zu der Zeit imBesitz des einzigen amtlichen Blattes des Bezirks, hattedie Aufträge der Präfektur und der bischöflichen Kanzlei,(i