Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
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und der damals zu den Eidverweigerern gehörte, trat andie Stelle des Grafen von Maucombe und blieb bis zu demTag, wo der erste Konsul die katholische Religion wieder-herstellte. Der Graf und der Bischof trafen sich späterauf ein und derselben Bank der Pairskammer. JerömeNicolas Sechard konnte zwar im Jahre 1802 ebensoweniglesen und schreiben wie 1793, aber er hatte genügend aufdie hohe Kante gelegt, um sich einen Faktor leisten zukönnen. Aus dem Gesellen, der sich früher so wenig umdie Zukunft gekümmert hatte, war ein Meister geworden,vor dem seine Affen und Bären gewaltigen Respekt hatten.Der Geiz beginnt, wo die Armut aufhört. An dem Tag,wo der Drucker die Möglichkeit vor sich sah, ein ver-mögender Mann zu werden, ließ das Interesse in ihm einenVerstand erwachsen, der freilich materiell, aber voller Gier,Argwohn und Schärfe war. Seine Praktik kümmerte sichnicht das mindeste um die Theorie. Er hatte gelernt, miteinem hingeworfenen Blick den Preis einer Seite und einesBogens, je nach der Schriftgattung, abzuschätzen. Er be-wies seinen unerfahrenen Kunden, daß es teurer sei, diegroßen Lettern zu bewegen als die kleinen; wenn es sichum kleine handelte, sagte er, es sei schwieriger mit ihnenumzugehen. Da die Setzerei der Teil seines Berufs war,von dem er nichts verstand, hatte er eine solche Angst,sich zu irren, daß er nur solche Geschäfte machte wie derLöwe in der Fabel. Wenn seine Setzer gegen Stundenlohnarbeiteten, ließ er niemals ein Auge von ihnen. Wenn erirgendwo einen Fabrikanten in Schwierigkeiten wußte,kaufte er seine Papiere zu niedrigem Preis und stapeltesie auf. Zu der Zeit war er schon Besitzer des Hauses ge-worden, in dem sich die Druckerei seit unvordenklichenZeiten befand. Er hatte alles mögliche Glück; er wurdeWitwer und hatte nur einen Sohn, er tat ihn in das Lyzeumder Stadt, weniger um ihm einen guten Unterricht zuteil

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