befreiten ihn von dem großen Truppenaufgebot, das fastalle Handwerker in die Armeen schleppte. Der alte Druckerblieb allein in der Druckerei zurück, deren Besitzer —diese führten den Namen die Pinsel — soeben gestorbenwar und eine kinderlose Witwe zurückgelassen hatte. DasGeschäft schien dem Untergang geweiht: der allein zurück-gebliebene Bär war nicht imstande, sich in einen Affen zuverwandeln; denn als Drucker konnte er weder lesen nochschreiben. Ohne sich um seine Unfähigkeit zu kümmern,versorgte ein Volksvertreter, der es eilig hatte, die schönenDekrete des Konvents zu verbreiten, den Drucker mit demPatent eines Buchdruckermeisters und versah seineDruckerei mit Aufträgen. Nachdem der Drucker Secharddieses gefährliche Patent erhalten hatte, entschädigte erdie Witwe seines Meisters, indem er ihr die Ersparnisseseiner Frau brachte, mit denen er das Material der Druckereizur Hälfte des Wertes bezahlte. Aber das genügte nicht.Die Dekrete der Republik mußten unverzüglich gedrucktwerden. In dieser schwierigen Lage hatte Jerome Nicolas.Sechard das Glück, einen Edelmann aus Marseille zutreffen, der nicht auswandern wollte, um seine Lände-reien nicht zu verlieren, und nicht gesehen werden wollte,um seinen Kopf nicht zu verlieren, und der nur durchArbeit irgendeiner Art Brot finden konnte. Der Graf vonMaucombe zog also das schlichte Wams eines Provinz-faktors an; er setzte, las und korrigierte selbst die Dekrete,die den Bürgern, die Adlige bei sich verbargen, die Todes-strafe androhten; der Bär, der jetzt ein Pinsel gewordenwar, zog sie ab und ließ sie anschlagen; und alle beideblieben heil und gesund dabei. Als im Jahre 1795 derSturmwind des Schreckens vorübergezogen war, war Nico-las Sechard genötigt, ein anderes Faktotum zu suchen,das zugleich Setzer, Korrektor und Faktor sein konnte.Ein Abbe, der später unter der Restauration Bischof wurde,
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