Pranken gekostet, und David hoffte, die letzten Schwierig-keiten des Problems lösen zu können. Aber es verbreitetensich jetzt in Angouleme und in Houmeau sonderbare Ge-rüchte: David Sechard sollte die Gebrüder Cointet rui-nieren. Nachdem er dreißigtausend Franken für Experi-mente verpulvert hatte, war es ihm schließlich, sagte man,gelungen, ein sehr schlechtes Papier zu machen. Die andernFabrikanten waren ängstlich und hielten sich an ihr altesVerfahren; und aus Eifersucht auf die Cointet verbreitetensie das Gerücht von dem bevorstehenden Zusammenbruchdieses ehrgeizigen Hauses. Der große Cointet seinerseitsließ Maschinen zur Herstellung des endlosen Papierskommen, wobei er glauben ließ, diese Maschinen wärenfür die Versuche David Sechards notwendig. Aber derJesuit mengte in sein Zeug die Zutaten, die er durchSechard kennen gelernt hatte, und drängte ihn immerweiter, sich nur um das Leimen in der Bütte zu kümmern,während er an Metivier Tausende Ries Zeitungspapierexpedierte.
Im September nahm der große Cointet David Sechardbeiseite, und als er von ihm hörte, er überlege ein Ex-periment, das ihm endlich den Sieg bringen müßte, rieter ihm, diesen Kampf nicht fortzusetzen.
„Lieber David, suchen Sie Ihre Frau in Marsac auf undruhen Sie sich von Ihren Anstrengungen aus; wir wollenuns nicht ruinieren," sagte er freundschaftlich. „Was Sieals einen großen Sieg ansehen, ist immer nur wieder einAnfang. Wir wollen jetzt warten, ehe wir weitere Experi-mente machen. Seien Sie gerecht! Sehen Sie, wie weit wires gebracht haben. Wir sind nicht bloß Papierfabrikanten,wir sind Drucker, Bankiers, und man sagt, Sie ruinierenuns ..."
David Sechard machte eine reizend naive Handbewe-gung, um seine ehrlichen Absichten zu beteuern.
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