die nur aus seinen neuen Stoffen zusammengesetzt war;und bald versuchte er, eine Bütte zu leimen, die nur ausLumpen zusammengesetzt war. Und so verfolgte er seinWerk weiter mit bewundernswerter Hartnäckigkeit undimmer unter den Augen des großen Cointet, gegen dender Bedauernswerte kein Mißtrauen hatte, und so ginger von Zusammensetzung zu Zusammensetzung, bis erall seine verschiedenen Gemenge mit allen verschiedenenLeimen durchprobiert hatte.
Während der ersten sechs Monate des Jahres 1823 lebteDavid Sechard mit Kolb in der Fabrik, wenn das lebenheißen konnte; denn er vernachlässigte seine Ernährung,seine Kleidung und seine Person. Er schlug sich so ver-zweifelt mit den Schwierigkeiten herum, daß es für andereMenschen als die Cointet ein erhabenes Schauspiel ge-wesen wäre: kein Gedanke an Interessen lebte in diesemtapfern Kämpfer. Es gab einen Augenblick, wo er nichtsals den Sieg wünschte. Er beobachtete mit wunderbaremScharfsinn die absonderlichen Ergebnisse der Stoffe, dievom Menschen nach seinem Gefallen in Produkte verwan-delt werden, wo die Natur bis zu gewissem Grade inden geheimen Widerständen, die sie leistet, gezähmt ist,und er leitete daraus schöne Gesetze für die Industrie ab,indem er beobachtete, daß man diese Art Schöpfungennur erlangen konnte, wenn man den sonstigen Beziehungender Dinge gehorchte, dem, was er die zweite Natur derStoffe nannte. Endlich gelang es ihm im August, ein inder Bütte geleimtes Papier zu erlangen, das dem, das dieIndustrie gegenwärtig herstellt und das in den Druckereienzu Korrekturabzügen benutzt wird, völlig ebenbürtig war.Aber die Sorten dieses Papiers fallen nie gleich aus, undihre Leimung ist auch nicht immer zuverlässig. Dieses Re-sultat, das im Jahre 1823 in Anbetracht des Standes derPapierfabrikation so hervorragend war, hatte zehntausend
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