Ausgabe des Gebetbuches der Diözese benutzt wurde.Die Materialien waren von David selbst irn geheimen zu-gerüstet worden, denn er wollte keine anderen Arbeiterbei sich als Kolb und Marion.
Als der große Cointet zurückgekehrt war, nahm allesein anderes Aussehen an. Er besah sich die Proben derhergestellten Papiere und war nur mäßig damit zufrieden.
„Lieber Freund," sagte er zu David, „die Hauptsachefür unsern Papierhandel in Angouleme ist das Schreib-papier, hauptsächlich unser Muschelpapier. Es handeltsich vor allem darum, ein möglichst schönes Muschelpapierfünfzig Prozent unter dem Preis des jetzigen herzustellen."
David versuchte eine Bütte Muschelpapier zu machen,und er bekam ein Papier, das rauh wie eine. Bürste war undbei dem der Leim überall in kleinen Klümpchen saß. Andem Tage, an dem der Versuch zu Ende war und Davideinen der Bogen in der Hand hielt, ging er in einen Winkel,er wollte allein sein, um seinen Gram zu überwinden; aberder große Cointet trieb ihn auf und war zu ihm reizendliebenswürdig. Er tröstete seinen Teilhaber.
„Lassen Sie sich nicht entmutigen," sagte Cointet, „gehenSie immer weiter! Mit mir kann man reden, ich versteheSie und halte bis zum Ende aus!"
„Wahrhaftig," sagte David zu seiner Frau, als er zumEssen nach Hause kam, „wir haben es mit wackern Leutenzu tun, und ich hätte nie den großen Cointet für so groß-mütig gehalten!"
Und er erzählte seine Unterhaltung mit seinem perfidenTeilhaber.
Drei Monate gingen über Versuchen hin. David schliefin der Papierfabrik, er beobachtete die Ergebnisse derverschiedenen Zusammensetzungen seines Zeuges. Baldschrieb er seinen Mißerfolg dem Gemenge aus Lumpen undseinen Pflanzenstoffen zu, und er stellte eine Bütte her,
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