Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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die allen bisher angewandten Sorten überlegen waren. Dadie Verträge der Zeitungen alle für eine bestimmte Fristlauten, bedurfte es einer gewissen Zeit, in der die Admini-strationen unterirdisch bearbeitet wurden, um dieses Mono-pol wirklich durchzuführen; aber Cointet rechnete darauf,daß er Zeit hatte, Sechard abzuschütteln, während Moti-vier die Verträge mit den wichtigsten Pariser Zeitungenabschloß, deren Bedarf damals zweihundert Ries täglichbetrug. Cointet beteiligte natürlich Metivier mit einemgewissen Prozentsatz an diesen Lieferungen, um einen ge-schickten Vertreter auf dem Pariser Platz zu haben undseine Zeit nicht mit Reisen zu verlieren. Das VermögenMetiviers, das zu den beträchtlichsten im Papierhandelgehört, stammt aus diesem Geschäft. Zehn Jahre lang hater, ohne daß eine Konkurrenz möglich war, die Papier-lieferungen für die Pariser Zeitungen gehabt. Der großeCointet kehrte, ohne über diese künftigen Aussichten aufAbsatz ein Wort fallen zu lassen, gerade rechtzeitig nachAngouleme zurück, um der Verheiratung Petit-Clauds bei-zuwohnen, dessen Praxis verkauft war, und der die Be-stätigung seines Nachfolgers abwartete, um die Stelle desHerrn Milaud einzunehmen, die dem Schützling der Gräfindu Chätelet versprochen war. Der zweite Substitut desProkurators von Angouleme wurde zum ersten Substitutenin Limoges ernannt, und der Justizminister schickte einenseiner Schützlinge an die Staatsanwaltschaft von Angou-leme, wo der Posten des ersten Substituten zwei Monatelang frei war. Diese Zwischenzeit waren Petit-ClaudsFlitterwochen. Während der Abwesenheit des großen Coin-tet machte David zunächst eine erste Bütte ohne Leim,die ein Zeitungspapier ergab, das dem bisher von den Zei-tungen angewandten sehr überlegen war, dann eine zweiteBütte mit prächtigem Velinpapier, das für schöne Druckebestimmt war und von der Druckerei Cointet für eine

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