Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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ihr in Marsac ein k'eines Anwesen von zehntausend Fran-ken suchen, auf dem sie ihr persönliches Vermögen an-legen wollte.

Der Plan des großen Cointet war erschreckend einfach.Zunächst hielt er das Leimen in der Bütte für unmöglich.Die Vermengung billiger pflanzlicher Stoffe mit dem Lum-penbrei schien ihm das wahre, das einzige Mittel zu sein, zuVermögen zu kommen. Er nahm sich daher vor. die Billig-keit des Zeuges gar nicht zu betonen und außerordent-lich viel Wert auf das Leimen in der Bütte zu legen. Dashing so zusammen. Die Papierfabrikation in Angoulemebeschäftigte sich damals fast ausschließlich mit Schreib-papieren, die den Namen Schildpapier. Hennenpapier (daswar ein Papier mit Goldrand, das besonders für Liebesbriefebeliebt war), Schülerpapier, Muschelpapier führten, unddiese mußten natürlich alle geleimt sein. Diese Papierewaren lange Zeit der Ruhm der Angoulemer Papierindu-strie. So gab die Spezialität, die seit langen Jahren dasMonopol der Fabrikanten von Angouleme war, den An-sprüchen der Cointet gewonnenes Spiel; dieses geleimtePapier brachte er aber, wie man sehen wird, bei seinerSpekulation gar nicht in Anschlag. Der Bedarf an Schreib-papieren ist überaus begrenzt, während der an nichtgeleim-ten Druckpapieren fast schrankenlos ist. Auf der Reise,die der große Cointet nach Paris machte, um dort das Pa-tent auf seinen N.imen zu nehmen, bereitete er Geschäfts-abschlüsse vor, die in seiner Fabrikationsweise große Ver-änderungen hervorbringen mußten. Er wohnte bei Meti-vier und gab ihm Anweisungen, die dazu führen mußten,binnen einem Jahre den Papierhändlern, die bisher dieZeitungen mit Papier versorgten, die Lieferung abzu-nehmen, indem er den Preis für das Ries so billig stellte,daß keine Fabrik konkurrieren konnte, und dabei allenZeitungen ein Weiß und sonstige Eigenschaften versprach,

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