die in diesem Schriftstück niedergelegt waren, nicht er-füllte. Der große Cointet hatte diese Punkte sorgfältigabgefaßt, und David hatte zugestimmt.
Als Petit-Claud am nächsten Morgen um halb acht UhrDavid den Vertrag überbrachte, teilte er den beiden Gattenmit, daß Cerizet zweiundzwanzigtausend Franken in barfür die Druckerei böte. Der Kaufvertrag könnte noch amAbend unterzeichnet werden.
„Aber", sagte er, „wenn die Cointet von diesem Verkauferfahren würden, wären sie imstande, Ihren Vertrag nichtzu unterzeichnen, Sie weiter zu drangsalieren, hier allesversteigern zu lassen..." „Sind Sie sicher, daß die Zahlunggeleistet wird?" fragte Eva. die erstaunt war, daß ein Ge-schäft, auf das sie keine Hoffnung mehr gesetzt hatte unddas vor drei Monaten alles gerettet hätte, jetzt zustandekommen sollte. „Ich habe den Betrag bei mir zu Hause,"antwortete er kurz. „Aber das ist Zauberei," rief Davidund bat Petit-Claud, ihm dieses Glück zu erklären. „Nein,es ist sehr einfach, die Handelsherren von Houmeau wolleneine Zeitung gründen," erwiderte Petit-Claud. „Aber ichhabe sie nicht halten können," rief David. „Sie! ... AberIhr Nachfolger ... Überdies", fuhr er fort, „beunruhigenSie sich über nichts, verkaufen Sie, stecken Sie das Geldein und überlassen Sie es Cerizet, wie er sich zurecht-helfen will, er wird sich schon herauswickeln." „0 ja,"sagte Eva. „Wenn Sie auch Ihr Blatt in Angouleme nichthalten konnten," fuhr Petit-Claud fort, „die GeldgeberCerizets werden es in Houmeau schon machen."
Eva, die von der Aussicht, dreißigtausend Franken zubesitzen und aus aller Not heraus zu sein, geblendet war,betrachtete den Gesellschaftsvertrag nur noch als eineHoffnung, die in zweiter Reihe stand. Und so gaben Herrund Frau Sechard in einem Punkte dieses Vertrags, dernoch Gegenstand einer letzten Erörterung wurde, nach.
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