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2 (1909)
Entstehung
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in Industrie und Landwirtschaft; er wurde hitzig, wolltenichts mehr hören, die Einwände Petit-Clauds steigertenseinen Unwillen, anstatt ihn zu beruhigen.

„Ich kaufe lieber eine sichere Sache teurer, als diese Ent-deckung, wenn ich auch nur einen kleinen Nutzen daranhabe," sagte er, zu seinem Bruder gewandt. „Nach meinerMeinung ist die Sache nicht weit genug vorgerückt, umein Geschäft zu versprechen," rief er schließlich. „AberSie sind doch gewiß hierhergekommen, um etwas auszu-richten," warf Petit-Claud ein. „Was bieten Sie?" „HerrnSechards Schulden zu bezahlen und ihm für den Fall desErfolgs dreißig Prozent vom Gewinn zu geben," antworteteder dicke Cointet lebhaft. „Aber, Herr Cointet," sagtenun Eva, „wovon sollen wir während der ganzen Zeit derVersuche leben? Mein Mann hat nun mal die Schande derVerhaftung gehabt, er kann wieder ins Gefängnis gehen,die Schande wird darum nicht größer und nicht kleiner,und wir zahlen unsere Schulden ..."

Petit-Claud sah Eva an und legte den Finger auf dieLippen.

„Sie überlegen nicht richtig," sagte er zu den beidenBrüdern: „Sie haben das Papier gesehen; der alte Sechardhat Ihnen gesagt, daß sein Sohn in einer einzigen Nacht,wo er ihn eingeschlossen hatte, aus Stoffen, die nicht vielkosten können, vortreffliches Papier gemacht hat ... Siesind doch hier, um zur Erwerbung zu kommen. WollenSie die Erfindung erwerben, ja oder nein?" „Also," sagteder große Cointet, „ob mein Bruder will oder nicht, ichfür mein Teil riskiere die Bezahlung der Schulden desHerrn Sechard; ich zahle überdies sechstausend Frankenin bar, und Herr Sechard bekommt dreißig Prozent vomGewinn; aber verstehen Sie wohl: wenn er im Zeitraumeines Jahres die Bedingungen nicht erfüllt hat, die er selbstin den Vertrag setzen wird, muß er uns die sechstausend

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