Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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Sechard und sechstausend Franken zu zahlen .. . Aberdreitausend Franken davon in Wechseln," verbesserte ersich, „die auf zwölf und fünfzehn Monate laufen. Wirhaben zwölftausend Franken für Metiviers Rechnung zubezahlen; das macht fünf zehntausend Franken! Aber mehrzahle ich nicht für das Geheimnis, und dann will ich dieErfindung für mich allein ausbeuten. Ah! Ist das die Ent-deckung, von der du mir sprachst, Boniface? Ich dankeschön, ich hielt dich für gescheiter. Nein, das nennt mankein Geschäft ..." „Die Frage für Sie", sagte jetzt Petit-Claud, der sich von diesem Ausbruch nicht schrecken ließ,i.ist folgende: Wollen Sie zwanzigtausend Franken ris-kieren, um ein Geheimnis zu kaufen, das Sie reich machenkann? Bedenken Sie, meine Herren, das Risiko steht immerUa Verhältnis zum Gewinn. Es ist ein Einsatz von zwanzig-tausend Franken, um ein Vermögen zu verdienen. DerSpieler setzt einen Louis, um dafür auf dem Roulett sechs-unddreißig zu bekommen, aber er weiß, daß sein Louisverloren ist. Machen Sie es ebenso." „Ich verlange Bedenk-zeit," sagte der dicke Cointet; „ich bin nicht so gescheitwie mein Bruder. Ich bin ein beschränkter, aufrichtigerMensch, der nur eine einzige Sache versteht: ein Gebetbuchfür zwanzig Sous herstellen und für vierzig Sous verkaufen.Ich sehe in einer Erfindung, die nicht über den ersten Ver-such hinausgekommen ist, den Anfang des Ruins. Manhat Erfolg mit einer ersten Bütte, bei der zweiten geht esschief, man hört nicht auf, man läßt sich weiterreißen, undwenn man erst mit dem Arm in das Räderwerk gekommenist, wird der Körper nachgezogen ..."

Er erzählte die Geschichte eines Kaufmanns von Bor-deaux, der nach einem Rezept eines Gelehrten die HeideUrbar machen wollte und sich dabei zugrunde gerichtethatte; er fand in der Umgegend, im Departement derCharente und der Dordogne, sechs ähnliche Beispiele

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