der Migräne ins Bett legte und ihren Mann seine Gästeallein empfangen ließ — so sehr hatten sie die wider-sprechenden Nachrichten, die über Lucien umliefen, mit-genommen —, traten der große und der dicke Cointet mitPetit-Claud bei ihrem Konkurrenten ein, der sich ihnen,an Füßen und Händen gebunden, überliefert hatte. Eserhob sich zunächst die Schwierigkeit: wie sollte maneinen Gesellschaftsvertrag machen, ohne Davids Verfahrenzu kennen? Und wenn das Verfahren Davids bekannt war,war er völlig in Cointets Händen. Petit-Claud erlangte,daß der Vertrag vorher gemacht würde. Der große Cointetbat jetzt David, ihm etwas von seinen Papieren zu zeigen,Und der Erfinder überreichte ihm die letzten Bogen, die erhergestellt hatte und für deren Herstellungspreis er sichverbürgte.
„Nun," sagte Petit-Claud, „da ist die Grundlage desVertrags schnell gefunden: Sie können sich auf Grunddieser Proben assoziieren und können für den Fall, daßdie Bedingungen des Patents bei der fabrikmäßigen Her-stellung nicht eingehalten werden, eine Klausel einfügen,Wonach dann das Vertragsverhältnis aufgelöst wird.",,Sehen Sie, Herr Sechard," sagte der große Cointet, „esist ganz etwas anderes, im kleinen in seinem Zimmer miteiner kleinen Form Papierproben herzustellen, als dieFabrikation in großem Maßstab zu betreiben. Nehmen Sieeine einzige Tatsache! Wir stellen farbige Papiere her undkaufen, um sie zu färben, große Posten Farbstoff von ge-nau derselben Farbe. Der Indigo also, mit dem wir unserMuschelpapier färben, wird aus einer Kiste genommen,deren Stücke sämtlich zu gleicher Zeit hergestellt wordensind. Wir haben aber trotzdem nie zwei Bütten von genauderselben Farbe bekommen können. In der Verarbeitungder Rohstoffe gehen Erscheinungen vor sich, die wir nichtverstehen und beeinflussen können. Die Menge und die
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