Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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Metivier bezahlt haben, denn ihre ganze Einrichtung istimmer noch gepfändet."

Als Petit-Claud zu Hause war, ließ er Cerizet kommen.Er führte den Faktor, der in sein Arbeitszimmer einge-treten war, in eine Fensternische.

„Du bist morgen abend Eigentümer der Druckerei Se-chard und hast genügende Protektion, um die Übertragungdes Druckereipatents zu erlangen," sagte er ihm ins Ohr;»aber du willst nicht auf den Galeeren enden?" „Was!Was! Auf den Galeeren!" rief Cerizet. „Dein Brief an Davidist eine Fälschung, und er ist in meiner Hand. Wenn manHenriette in Verhör nähme, was würde sie sagen? ... Ichwill dich nicht zugrunde richten," fügte Petit-Claud schnellhinzu, als er Cerizet blaß werden sah. „Sie wollen nochetwas von mir?" rief der Pariser. „Jawohl, folgendes er-warte ich von dir," fuhr Petit-Claud fort. „Höre gut zu!Du wirst binnen zwei Monaten Drucker in Angouleme sein,aber du mußt deine Druckerei schuldig bleiben, und duwirst sie in zehn Jahren noch nicht bezahlt haben! Du wirstlange für deine Kapitalisten arbeiten, und überdies wirstdu genötigt sein, der Strohmann der liberalen Partei zusein ... Ich werde deinen Gesellschaftsvertrag mit Gan-nerac abfassen; ich mache ihn so, daß du eines Tages dieDruckerei für dich allein besitzest... Aber wenn sie eineZeitung gründen, wenn du ihr verantwortlicher Verlegerbist, und wenn ich hier erster Substitut bin, mußt du dichmit dem großen Cointet verständigen, daß du in dein BlattArtikel aufnimmst, die dazu führen, daß es beschlagnahmtUnd unterdrückt wird ... Die Cointet werden dich gutbezahlen, wenn du ihnen diesen Dienst leistest. Ich weißwohl, du wirst verurteilt werden, du wirst ins Gefängniskommen, aber du wirst als bedeutender Mann gelten, derungerecht verfolgt wird. Du wirst eine Persönlichkeit imLager der Liberalen, ein Mercier, ein Paul-Louis Courier,

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