Unterhaltung aufgeheitert hätte, was wären Sie? EinLeichnam, der unauffindbar in einem tiefen Schlamm-bette liegt; also strengen Sie einmal Ihre Poesie an!"
Hier sah Lucien seinen Gönner neugierig an.
„Der junge Mann, der hier in dieser Kalesche nebendem Abbe Carlos Herrera sitzt, dem Ehrendomherrn desKapitels von Toledo, dem geheimen Botschafter SeinerMajestät Ferdinands VII. an Seine Majestät den Königvon Frankreich, der ihm eine Depesche bringt, in dervielleicht steht: ,Wenn Sie mich befreit haben, lassen Siealle, die ich- in diesem Augenblick zärtlich behandle, ins-besondere aber diesen Botschafter, damit er wahrhaft ver-schwiegen sei, aufhängen,' — dieser junge Mann", sagte derAbbe, „hat nichts mehr mit dem Dichter gemein, derjetzt gestorben ist. Ich habe Sie aufgefischt, ich habeIhnen das Leben gegeben, und Sie gehören mir wie dasGeschöpf dem Schöpfer, wie in den orientalischen Märchender Ifrit dem Geiste, wie der Itschoglan dem Sultan, wieder Körper der Seele! Ich will Sie mit mächtiger Hand aufdem Wege der Macht halten; ich verspreche Ihnen trotz-dem ein Leben der Genüsse, der Ehren, der fortwährendenFeste ... Niemals wird es Ihnen an Geld fehlen ... Siewerden glänzen, Sie werden prangen, während ich, in denSchmutz der Gründungen gebückt, das glänzende GebäudeIhres Glückes sichern werde. Ich für mein Teil liebe dieMacht um der Macht willen! Ich werde mich immer überIhre Genüsse, die mir versagt sind, freuen. Kurz, ich willmit Ihnen eins werden! Und wenn Ihnen einmal der Paktzwischen Mensch und Dämon, zwischen Kind und Diplo-mat nicht mehr zusagt, können Sie immer noch ein kleinesFleckchen aufsuchen wie das, von dem Sie sprachen, undsich ins Wasser stürzen: ein bißchen mehr oder ein bißchenweniger werden Sie sein, was Sie jetzt sind: unglücklichoder entehrt." „Für einen würdigen Geistlichen in höheren
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