Gesetze kostet dich fünf- bis sechstausend Franken! .. .Setz dein Vermögen nicht aufs Spiel. Ich glaube, du wirstdie Gewinne deiner Erfindung mit einem unserer Fabri-kanten teilen müssen. Sieh mal, du wirst es dir doch zwei-mal überlegen, ehe du eine Papiermühle kaufst oder bauenläßt ... Du wirst überdies ein Patent zur Ausbeutung derErfindung nehmen müssen, all das kostet Zeit und kostetGeld. Die Gerichtsvollzieher überfallen dich vielleicht zufrüh trotz all den Umwegen, die wir machen werden, umihnen zu entgehen." „Ich behalte mein Geheimnis," er-widerte David mit der Unerfahrenheit des Gelehrten. „Gutalso. Dein Geheimnis soll dir die Rettung bringen," fuhrPetit-Claud fort, der sich in seinem ersten ehrlichen Ver-such, einen Prozeß zu vermeiden und einen Vergleich zuschließen, zurückgestoßen sah, „ich will es nicht wissen;a ber höre wohl, was ich sage: Arbeite im Innern der Erde,damit dich niemand sieht und niemand den Mitteln, diedu anwendest, auf die Spur kommt, denn das Brett, dasdeine Rettung sein soll, wird dir unter den Füßen ge-stohlen werden ... Unter der Haut eines Erfinders sitzt°ft der Gimpel! Ihr denkt zuviel an eure Geheimnisse,a ls daß ihr an alles denken könnt. Man wird schließlichdem Gegenstand deiner Forschungen auf den Grundkommen, du bist von Fabrikanten umringt! So vieleFabrikanten, so viele Feinde! Du bist wie ein gejagtesTier iiimitten der Jäger, laß ihnen nicht dein Fell ..."■iDanke, lieber Kamerad, ich habe mir das alles gesagt,"rief Sechard; „aber ich bin dir dankbar, daß du mir so vielVorsicht und Eifer zeigst! Es handelt sich in diesem Unter-nehmen nicht um mich. Mir würden zwölfhundert FrankenJährlich genügen, und mein Vater muß mir eines Tagesmindestens dreimal soviel hinterlassen ... Ich lebe vonder Liebe und von meinem Denken ... ein himmlischesLeben! ... Es handelt sich um Lucieu. und meine Frau,
255