du? Etwa drei oder vier Monate?" „Oh! vier Monate! Ichbin gerettet!" rief David, dem Petit-Claud ein Engel zusein schien. „Also gut. Man wird keins deiner Möbelanrühren und wird dich nicht vor drei oder vier Monatengefangennehmen können . .. Aber das wird dich viel Geldkosten," sagte Petit-Claud. „Ach! was kann mir daranhegen," rief Sechard. „Du erwartest Eingänge; bist dusicher, daß sie nicht ausbleiben?" fragte der Anwalt. Erwar über die Leichtigkeit, mit der sein Klient in dem Netzgefangen wurde, fast überrascht. „In drei Monaten binich ein reicher Mann," erwiderte David mit der Zuver-sicht des Erfinders. „Dein Vater hegt noch nicht untermBoden," entgegnete Petit-Claud, „er trinkt noch gernsein Gläschen." „Rechne ich denn auf den Tod meinesVaters?" sagte David. „Ich bin einem industriellen Ge-heimnis auf der Spur, das es mir möghch machen wird,ohne ein Fäserchen Baumwolle ein Papier herzustellen,das so fest ist wie das holländische und fünfzig Prozentbilliger als der gegenwärtige Einkaufspreis des Baumwoll-zeugs." „Das ist ein Vermögen!" rief Petit-Claud, derjetzt den Plan des großen Cointet verstand. „Ein großesVermögen, lieber Freund, denn man wird binnen zehnJahren zehnmal mehr Papier brauchen als heute. DerJournalismus ist der Wahnsinn unserer Zeit." „Niemandkennt dein Geheimnis?" „Niemand außer meiner Frau."„Du hast deinen Plan, dein Programm nicht etwa jeman-dem gesagt, zum Beispiel den Cointet?" „Ich habe ihnen,glaube ich, ganz unbestimmt davon gesprochen."
Ein Schimmer von Edelmut tauchte jetzt in der galligenSeele von Petit-Claud auf, der alles, das Interesse der Coin-tet, sein eigenes und das Sechards, miteinander in Ein-klang zu bringen versuchte.
„Höre, David, wir sind Schulkameraden, ich werde deineSache führen; aber beachte wohl: dieser Prozeß gegen die
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