Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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■die, wie es üblich ist, ihre Patin ist. Da meine Mutter, diedie Pächterin der alten Frau von Cardanet, der Großmuttervon Fräulein Zephirine, war, das Geheimnis der einzigenErbin der Cardanet und der Senonches der älteren Liniekannte, hat man mir die kleine Summe, die Herr Francisdu Hautoy seinerzeit seiner Tochter aussetzte, übergeben,damit ich sie anlegte. Ich bin mit Hilfe dieser zehntausendFranken, die heute zu dreißigtausend Franken gewordensind, zu meinem Vermögen gekommen. Frau von Senoncheswird ihrem Mündel die Ausstattung, das Silberzeug undeiniges Mobiliar geben; und ich kann Ihnen das Mädchenzur Frau verschaffen, mein Junge," sagte Cointet undklopfte Petit-Claud vertraulich aufs Knie. Wenn Sie Fran-coise de la Haye heiraten, bekommen Sie die Klientel einesgroßen Teils der Aristokratie von Angouleme. Diese Ver-bindung zur linken Hand eröffnet Ihnen eine glänzendeZukunft ... Die Position eines Advokaten wird gut genugerscheinen: man will nicht höher hinaus, ich weiß es.">,Was muß ich tun?" sagte Petit-Claud gierig, „Sie habendoch Herrn Cachan als Advokaten ..." „Und so werdeich Herrn Cachan nicht plötzlich Ihnen zuliebe aufgeben,Sie werden mich erst später zum Klienten bekommen,"sagte der große Cointet pfiffig. „Was Sie tun müssen, meinFreund? Nun eben, die Geschäfte David Sechards müssenSie besorgen. Dieser arme Teufel hat uns für tausend TalerWechsel zu zahlen, er wird sie nicht zahlen, und Sie sollenseine Sache gegen unsere Klage führen, und zwar so, daßriesige Kosten entstehen . .. Sie können unbesorgt sein,minier weiter gehen und dafür sorgen, daß immer neueSchwierigkeiten und Zwischenfälle entstehen. Doublon,'nein Gerichtsvollzieher, der es übernehmen wird, ihn unterder Leitung Cachans gerichtlich zu belangen, wird ihn nichtmit Samthänden anfassen ... Übrigens, ich weiß, wer gutzuhört, braucht nicht viel Worte. Jetzt, junger Mann ..."

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