Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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phierend in der Luft und legte sie seiner Frau in denSchoß.

„Ein Ries von diesem Papier im Format des großenTraubenpapiers wird nicht mehr als fünf Franken kosten,"sagte er und gab die Muster Eva zur Prüfung. Sie sah ihnmit kindlicher Überraschung an. „Und wie hast du dieseProben gemacht?" fragte sie. „Mit einem alten Haarsieb,das ich bei Marion gefunden habe," antwortete er. „Unddu bist noch nicht zufrieden?" fragte sie. „Die Frage, umdie es sich handelt, ist nicht die der Herstellung, sonderndie des Einkaufspreises des Zeuges. Ach, liebes Kind, ichbin nur einer der letzten, die auf diesem schweren Wegvorwärts gehen. Frau Masson versuchte schon 1794, be-druckte Papiere in weißes Papier zu verwandeln; es ist ihrgelungen, aber zu welchem Preis! In England versuchte um1800 der Marquis von Salisbury und zur selben Zeit, 1801,in Frankreich Seguin, das Stroh für die PapierfabrikationZ U verwenden. Unser gemeines Schilfrohr (arundo phrag-mitis) hat das Material zu den Blättern Papier geliefert,die du in der Hand hältst. Aber ich will die Brennesselnund die Disteln benutzen; denn will man die Rohstoffe"ilhg haben, muß man sich an pflanzliche Stoffe halten,die auf den Mooren und auf schlechtem Boden fortkommen,dann werden sie sehr bilhg sein. Das Geheimnis liegt völligm der Art und Weise, wie man diese Fasern weiterbehan-delt. Jetzt ist mein Verfahren noch nicht sehr einfach.Aber trotz dieser Schwierigkeit bin ich sicher, daß ich derfranzösischen Papierfabrikation das Vorrecht gebe, dasunsere Literatur genießt, aus ihr nämlich ein Monopol fürUnser Land zu machen, wie die Engländer das Monopol desEisens, der Steinkohle oder der gewöhnlichen Töpfereiennaben. Ich will der Jacquart der Papierfabrikation sein."

Eva stand auf, die Schlichtheit Davids brachte sie zur"egeisterung und Bewunderung; sie öffnete ihre Arme,

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