„Bah!" sagte sie, „ich bürge für die Anhänglichkeit vonKolb und Marion; die zwei werden alles überwachen. Über-dies erlösen wir viertausend Franken aus einer Einrich-tung, die uns bisher nur Geld gekostet hat, und du hast einJahr vor dir, um deine Hoffnungen zu verwirklichen!" „Dumußtest, wie du es mir am Flusse gesagt hast, die Fraueines Erfinders werden!" sagte Sechard und drückte seinerFrau zärtlich die Hand.
Der Hausstand Davids hatte jetzt eine hinreichendeSumme, um über den Winter hinwegzukommen, aber erstand unter der Überwachung von Cerizet und, ohne daßDavid es wußte, in Abhängigkeit vom großen Cointet.
„Wir haben sie!" sagte beim Fortgehen der Direktorder Papierfabrik zu seinem Bruder, dem Drucker. „Diesearmen Leute werden sich daran gewöhnen, die Miete fürihre Druckerei zu erhalten; sie werden darauf rechnen undwerden Schulden machen. In einem halben Jahr erneuernwir die Pacht nicht, und dann wollen wir sehen, was dasGenie in seinem Sack hat, denn wir werden ihm vor-schlagen, ihm aus der Verlegenheit zu helfen und unsan der Ausbeutung seiner Entdeckung zu beteiligen."
Wenn ein gewitzter Kaufmann den großen Cointet hättesehen können, wie er das Wort beteiligen' aussprach, hätteer begriffen, daß vor dem Handelsgericht noch gefähr-lichere Verbindungen geschlossen werden können als vordem Standesamt. War es nicht schon zuviel, daß diesewilden Jäger ihrer Beute auf der Spur waren? WarenDavid und seine Frau mit Hilfe von Kolb und Marion^stände, sich der Bänke eines Boniface Cointet zu er-wehren?
Als die Niederkunft der Frau Sechard herannahte, er-laubte es die Fünfhundertfrankennote, die Lucien schickte,zusammen mit Cerizets zweiter Zahlung, alle Ausgaben2 u bestreiten. Eva, ihre Mutter und David, die sich von
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