Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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Eva warf ihrem Manne einen Blick zu, der ihm Klug-heit empfehlen sollte.

„Sie werden mir tributpflichtig sein, Sie und alle, diePapier verbrauchen," antwortete David. „Und was suchenSie denn?" fragte Benoit-Boniface Cointet.

Als Boniface mit sanftem Ton und einschmeichelnderMiene seine Frage losgelassen hatte, blickte Eva ihrenMann von neuem an, um ihn dazu zu bringen, nichts°der etwas, das wie nichts war, zu antworten.

„Ich bin dabei, das Papier fünfzig Prozent unter dembisherigen Herstellungspreis zu fabrizieren ..."

Und er verließ das Zimmer, ohne den Blick zu he-chten, den die Brüder Cointet austauschten, und mitdem sie einander sagten: .Dieser Mann mußte ein Er-finder sein; mit so mächtigen Schultern konnte er nichtuntätig sein.' .Nutzen wir ihn aus!' sagte Boniface. ,Und*ie?' fragte Jean. „David macht es mit Ihnen wie mit•nir," sagte Frau Sechard. „Wenn ich die Neugieriges Piele, ist er wahrscheinlich vor meinem Namen auf deröut und wirft mir diesen Satz zu, der schließlich dochn Ur ein Programm ist." „Wenn Ihr Mann dieses Pro-gramm ausführt, wird er sicherlich schneller zu Geldkommen als mit der Druckerei, und ich wundere michnicht mehr, daß er sie vernachlässigt," versetzte Boniface^d wandte sich der verödeten Werkstatt zu, wo Kolba nf einem Holzbock saß und sein Brot mit einer Knob-ia uchszehe einrieb; „aber wir würden es nicht gerne sehen,w enn diese Druckerei in die Hände eines tätigen, betrieb-samen und ehrgeizigen Konkurrenten käme, und daherbürden wir uns gern mit Ihnen verständigen. Wenn Siez üm Beispiel damit einverstanden sind, Ihre Einrichtung*Ur eine bestimmte Summe einem unserer Gehilfen zu ver-bieten, der unter Ihrer Firma für uns arbeiten würde, wiedas in Paris geschieht, dann würden wir den Mann so gut

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