nicht lesen und schreiben konnte, hatte früher einmal mitdem Druck dieses Buches, das für die bestimmt ist, dienicht lesen können, viel Geld verdient. Dieser Almanach,der einen Sou kostet, besteht aus einem Bogen, der vier-undsechzigmal gefaltet wird, so daß ein Buch in 64° mithundertachtundzwanzig Seiten entstand. Frau Sechard,die ganz glücklich war über den Erfolg ihrer fliegendenBlätter — einer Industrie, der sich die kleinen Provinz-druckereien mit Vorliebe widmen —, unternahm jetzt dieHerausgabe des Schäferalmanachs in großem Maßstabe undopferte diesem Geschäft ihre Gewinne. Das Papier desSchäferalmanachs, von dem in jedem Jahr in Frankreichein paar Millionen Exemplare verkauft werden, ist gröberals das des Lütticher Boten und kostet vier Franken dasRies. Ist es bedruckt, so bringt dieses Ries also, das fünf-hundert Bogen hat, der Bogen zu einem Sou, fünfund-zwanzig Franken. Frau Sechard entschloß sich, hundertRies zu einer ersten Auflage zu nehmen, was fünfzigtausendAlmanache und zweitausend Franken Gewinn bedeutete.Obwohl David zerstreut war, wie es ein Mann sein mußte,der so innerlich beschäftigt war, war er doch überrascht,wenn er einen Blick in seine Werkstatt warf, eine Presseknirschen hörte und Cerizet, der unermüdlich tätig war,unter der Leitung der Frau Sechard setzen sah. Als ereinmal hineinging, um zu sehen, was Eva da vornahm, wardas Lob ihres Mannes, der die Sache mit dem Almanachvortrefflich fand, ein schöner Triumph für sie. Auch ver-sprach David ihr seine Ratschläge für die Anwendungder verschiedenen Farben, die für das Bilderwerk diesesAlmanachs, in dem alles zum Auge spricht, notwendigsind. Schließlich wollte er selbst in seiner geheimnisvollenWerkstatt die Walzen gießen, um seine Frau, soviel erkonnte, in diesem großen kleinen Unternehmen zu unter-stützen.
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