Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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Seine Frau in die Sphäre der Eleganz und des Reichtumsbringen, die ihr gebührte, mit seinem mächtigen Arm denEhrgeiz seines Bruders stützen: das war das Programm, dasmit feurigen Lettern vor seinen Augen geschrieben stand.Die Zeitungen, die Politik, die ungeheure Entwicklung desBuchhandels, der Literatur und der Wissenschaften, dieNeigung zur öffentlichen Erörterung aller Landesangelegen-heiten, die ganze soziale Bewegung, die entstand, nachdemdie Restauration festen Fuß gefaßt hatte, all das mußtesicherlich eine Menge Papier erfordern, die fast zehnfachso groß sein mußte als die, auf die der berühmte Ouvrard,der von ähnlichen Motiven sich leiten ließ, zu Beginn derRevolution spekuliert hatte. Aber im Jahre 1821 gab esin Frankreich zu viele Papiermühlen, als daß man hättehoffen können, sich zu ihrem alleinigen Besitzer zu machen,wie es Ouvrard getan hatte, der sich der wichtigsten Fa-briken bemächtigte, nachdem er erst ihre Erzeugnisse auf-gekauft hatte. David hatte überdies weder die Kühnheitnoch die Kapitalien, ohne die solche Spekulationen nichtmöglich sind. Gerade jetzt waren die Maschinen, die Papierm jeder Länge herstellten, in England aufgekommen. Alsow ar nichts notwendiger, als die Papierfabrikation denBedürfnissen der französischen Zivilisation anzupassen,die in gefährlicher Weise dazu überging, die Diskussionauf alles auszudehnen und das individuelle Denken fort-während an den Tag zu legen was ein rechtes Unglückls t, denn die Völker, die überlegen, handeln sehr wenig.Während daher, seltsames Zusammentreffen, Lucien in dasRäderwerk des ungeheuren Mechanismus des Journalismushineinkam und dabei Gefahr lief, seine Ehre und seinenGeist in Stücke gerissen zu bekommen, beschäftigte sichDavid Sechard in seiner Druckerei mit dem Fortschritt derPeriodischen Presse in seinen materiellen Konsequenzen. ErWollte die Mittel dem Ergebnis anpassen, dem der Geist des

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