die Gelegenheit verpaßt. Vielleicht ist es das, was man ihmnicht verzeiht. Er hat keine Bedingungen gestellt, er hatwelche angenommen. An dem Tage, wo Lucien sich vondem Versprechen der Ordonnanz fangen ließ, hat der BaronChätelet einen guten Tag gehabt. Coralie hat den Knabenzugrunde gerichtet. Hätte er nicht die Schauspielerin zurGeliebten gehabt, dann hätte er seinen alten Stockfischwieder haben wollen und hätte ihn bekommen." „Dannkönnen wir mit ihm fertig werden," sagte Finot. „Durchwelches Mittel?" fragte des Lupeaulx, der sich durch diesenDienst bei der Marquise d'Espard in Gunst setzen wollte,nachlässig. „Er hat einen Vertrag, der ihn zwingt, andem Blättchen Lousteaus mitzuarbeiten; wir werden ihnum so leichter dazu bringen, Artikel zu liefern, da er keinenroten Heller hat. Wenn der Justizminister sich von einemboshaften Spottartikel getroffen fühlt und man ihm be-weist, Lucien habe ihn verfaßt, wird er ihn für einenMenschen ansehen, der der Güte des Königs unwürdig ist.Damit dieser große Mann aus der Provinz noch ein biß-chen den Kopf verliert, haben wir den Sturz Coralies vor-bereitet: seine Gehebte wird ausgezischt werden und keineRollen bekommen. Wenn erst die Ordonnanz ins Endlosevertagt ist, verspotten wir unser Opfer wegen seinerAristokratenansprüche, sprechen von seiner Mutter, dieHebamme ist, und von seinem Vater, der Apotheker war.Luciens Mut sitzt nur auf der Haut. Er wird vernichtetsein, und wir schicken ihn hin, wo er hergekommen ist.Nathan hat durch Florine zustande gebracht, daß ich denSechstelanteil der Zeitschrift, den Matifat besaß, in dieHände bekam, ich habe den Anteil des Papierhändlerskaufen können, ich bin jetzt allein mit Dauriat; wir, Sieund ich, können uns verständigen, damit dieses Blattsich dem Hof zur Verfügung stellt. Ich habe Florine undNathan nur unter der Bedingung unterstützt, daß ich
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