der Zutritt in eine gewisse Welt, die für manche Personen,mag ihr materielles Vermögen noch so groß sein, ver-schlossen ist, und mein Freund..." „Unser Freund," sagtedes Lupeaulx und warf Lucien einen liebevollen Blick zu..,Unser Freund", fuhr Finot fort und tätschelte zärtlichdie Hand Luciens, „hat in dieser Hinsicht ein glänzendesGlück gehabt. Es ist wahr, Lucien ist begabter und geist-voller als alle seine Neider, und überdies ist er im Besitzeiner köstlichen Schönheit; seine alten Freunde verzeihenihm seine Erfolge nicht, sie sagen, er habe Glück gehabt."„Glück dieser Art", sagte des Lupeaulx, „kommt nie zuden Dummköpfen oder den Unfähigen. Wie? Kann mandie Laufbahn Bonapartes Glück nennen? Zwanzig kom-mandierende Generale standen über ihm, die die italieni-sche Armee hätten befehligen können, wie es in diesemAugenblick hundert junge Leute gibt, die bei Fräuleindes Touches Erfolg haben möchten, die man in der vor-nehmen Welt schon als Ihre künftige Frau bezeichnet,lieber Freund!" sagte des Lupeaulx und klopfte Lucienauf die Schulter. „Oh! Sie stehen in großer Gunst. DieMarquise d'Espard, Frau von Bargeton und die Frau vonMontcornet sind ganz verliebt in Sie. Sind Sie nicht heuteabend auf der Soiree von Madame Firmiani und morgenauf dem Rout der Herzogin von Grandlieu?" „0 ja,"erwiderte Lucien. „Gestatten Sie mir, Ihnen einen jungenBankier, Herrn du Tillet, vorzustellen, er ist Ihrer wert,er hat es in kurzer Zeit zu einem großen Vermögen ge-bracht."
Lucien und du Tillet begrüßten sich, unterhielten sichmiteinander und der Bankier lud Lucien zum Diner ein.Finot und des Lupeaulx, die beide gleich schlau warenund sich lange genug kannten, um immer Freunde zubleiben, schienen ihre begonnene Unterhaltung fortzu-setzen; sie überließen Lucien, Merlin, du Tillet und Nathan
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