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2 (1890) Schluss
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KURFÜRST PHILIPP KARL ZU MAINZ.

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bau an dieselben. 3 1 ) Für Geschütz und Munition sorgtePhilipp Karl auf's Beste. Im Jahre 173435 wurden fürMunition 16081 Gulden, für das Beibringen des geliehenenGeschützes aus Frankfurt und Wirzburg 2356 Gulden be-zahlt. Die Gcsammtrechnung dessen, was Philipp Karl aufdie Festung Mainz verwendete, waren 407644 Gulden 26Kreuzer. 3») Auch der Kaiser blieb nicht zurück. Am1. December 1734 uess derselbe dem Reichstag mittheilen,dass ihm die Nachricht zukam, die Franzosen beabsichtigten,im nächsten Jahre den Feldzug mit der Belagerung derStadt Mainz zu beginnen. Mainz bedürfe zur Abwehr einigeAussenwerke, könne aber das Geld dazu nicht aufbringenund ersuchte um Bewilligung von zwei Römermonaten fürdiesen Zweck.33) Das Reich bewilligte am 7. März 1735für die Festung Mainz zwei Römermonate, wovon bis zum7. Mai 1736 nur 41990 Gulden 50 Kreuzer eingegangenwaren. Die Franzosen standen immer noch in der Nähevon Mainz, am 1. October 1734 schrieb Prinz Eugen anden Kurfürsten und rühmte dessen Wirken als Patriot.»Was vor Dispositiones vor den bevorstehenden Winter zubesetz- vndt Versicherung Dero Residentz Statt Mayntzgemacht worden, solches werden Ewer gnaden Liebdenvon Dero allhier ahnwessenden Minister dem Freyherrnv. Groschlah vernommen haben« und verwies wegen beson-derer Vorfälle den Kurfürsten an den Herzog von Wirtem-berg oder den Grafen von Seckendorf für die Zeit seinerAbwesenheit. 35) Aufrichtige Freundschaft verband beideMänner. Aus Dankbarkeit für die Reichsunterstützungerwirkte der Kurfürst bei dem Reichstag dem Prinzen Eugenfür jedes Jahr Dienst in der Armee künftig einen Römer-