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bis 1735. Solche kosteten dem Kurstaat schweres Geld.Philipp fand die Finanzen des Kurstaats Mainz bei seinemRegierungsantritt in Unordnung und lieh am 13. Januar 1734auf die Kellerei und Spiegelglasfabrik zu Lohr am Mainzu 5 °/o 6000p, am 15. Mai 1734 auf dieselbe nochmals40000 und am 27. Mai 1734 wiederum 12000 Gulden,im Ganzen betrug die Anleihe in den Jahren 1734 bis1735: 246000 Gulden. Davon wurden für den Festungs-bau 40514 Gulden verwendet. Der Intendant erhielt anWein und Geschenken 2791 1 Gulden, für Gesandtschaftenund Marschdiäten wurden 8575 Gulden verausgabt. DerHau der Festungslinien vor der Stadt kostete 134205, derim Gartenfeld 20186 Gulden, die Fuhren standen sich auf20416, das Material auf 18389 Gulden.3°) Anfangs Februar1 735 begann Philipp Karl den Bau des der heiligen Elisabethgeweihten Fort Elisabeth, er selbst legte den Grundsteinin Gegenwart des kaiserlichen GenerEÜfeldzeugmeisters Grafenvon Seckendorf Commandant der Truppen von Mainz undMittelrhein. Zur Feier wurde bei einer Unmasse von Zu-schauern das grobe Geschütz dreimal gelöst. Das FortPhilipp nannte der Kurfürst nach sich selbst, das FortWelsch nach dem kurfürstlichen General, der die neuenFestungsarbeiten leitete. Zur Anlegung der Enveloppenund Minen bei diesen Aussenwerken kam auf Frsuchendes Kurfürsten an den König von Preussen der Oberstvon Wallrawe nebst andern Genieoffizieren nach Mainz.Ausser den entliehenen Geldsummen suchte der Kurfürstauch die Abteien und Stifte der Stadt Mainz zu Beisteuernzu veranlassen. Am 15. März 1735 richtete er eine der-artige Aufforderung zu freiwilligen Beisteuern zum Festungs-