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2 (1890) Schluss
Entstehung
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311
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KURFÜRST PHILIPP KARL ZU MAINZ.

3.",

Kurfürst meinte darauf: Gott werde wohl Mittel und.Wegezeigen, Gewalt mit Gewalt zu vertreiben.

Nach dem Falle Philippsburgs gingen die FranzosenAnfangs August 1734 mit einem Theile der Armee aufdas linke Rheinufer unter Marschall d'Asfeld, rückten bisOppenheim, ein anderer Theil hatte früher bereits unterGenerallieutenant BelHsle am 2. Mai Trarbach erobert.Parthien dieser Moselarmee kamen über den Hundsrückenbis an die Selz bei Gaualgesheim. Bingen, Gaualgesheim,Kempten, Weiler, Trechtingshausen und Niederheimbachwurden von denselben unter l.acroix geplündert und mit30000 Gulden gebrandschatzt. Ein Einfall nach Lorch wurdeabgewiesen. Des Kurfürsten Befürchtungen waren nur zufrühe eingetreten. Prinz Eugen rückte der französischenRheinarmee nach, stand am 8. August bei Trebur, umMainz zu schützen. Er Hess über den Main an seinemrechten Flügel eine Brücke schlagen, um stets zum Über-setzen bereit zu sein. Auch wurde der Reitergeneral Feld-marschall von Petrasch mit -2000 Reitern bis dicht yorMainz geschickt, um den Feind zu beobachten und Mainzim Nothfalle zu schützen. In Folge dieser Bewegungentrat d'Asfeld am 11. August den Rückmarsch nach Wormsan, worauf auch Prinz Eugen zurückzog. Philipp Karlhatte unterdess die Festungswerke von Mainz erweiternlassen. Diese Erweiterung bestand in den AussenwerkenWelsch, Elisabeth und Philippi der von Lothar Franz er-bauten Aussenlinie. Auch wurde die Courtine zwischenden Batterien und Rondels der Rheinseite errichtet und dieEnveloppen gebaut, auch alle Forts durch Verbindungsliniengesichert. Diese Arbeiten begannen 1733 und währten