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lung stehe und Graf Wallis Vorkehrungen treffe, wenndie Franzosen auf Mainz los rückten. Er bat um gutenRath wegen sich und des Reichsarchivs und schlug Erfurtfür diesen Fall als Zufluchtsort vor. Er habe ein BataillonTruppen aus Erfurt nach Mainz verlegen lassen, die MainzerBesatzung habe nur Friedensstärke soeben. Er bat umVerstärkung derselben zu deren Schutz. 28 ) Prinz Eugenantwortete am 23. Juli, der Kurfürst möge nicht voreiligseine Residenz verlassen, da der Feind wohl keine Absichtenauf Mainz habe. Das Archiv könne nach Wirzburg oderErfurt gebracht werden. 2 9) Als die Nachricht von derEbergabe Philippsburgs eintraf, theilte der Kurfürst diesesdem Bischöfe von Wirzbury mit.
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Nach Uebergabe der Herrschaft an den Kurfürstenliess derselbe den bisherigen Verwalter derselben den AntonPöhr im Dienste und bestellte denselben am 7. März 1737als solchen. 34) Von der Hülfe, die der Kurfürst dem
Kaiser geleistet, war man am französischen Hofe betroffen,man erkannte zu spät dort dessen Bedeutung und wolltedenselben unter den verlockendsten Versprechungen wenig-stens neutral und damit unschädlich machen. Ein ge-wisser Blondel kam desshalb nach Mainz und suchte denKurfürsten zu bearbeiten. Dieser blieb standhaft und imApril 1734 musste Blonde] auf geschehene Weisung Mainzverlassen. In der Abschiedsaudienz suchte Blondel denKurfürsten nochmals mit Drohungen zu schrecken undbeklagte das arme Fand, dessen Unterthanen durch seinesFürsten Verstocktheit die grossen Vortheile nicht gemessen,sondern sich grossen Uebeln aussetzen müssten. Der