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2 (1890) Schluss
Entstehung
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ANLAGEN, f.

setzte Jacob einen neuen Stadtrath ein, wählte aber diemeisten Mitglieder des frühern Stadtraths in den neuen. ZuPfalzel schwur ihm derselbe einen besonderen Eid. ZurErinnerung an den kaiserlichen Urtheilsspruch und dieUnterwerfung der Stadt Trier unter die Kurfürsten HessJacob eine Medaille prägen und an den Stadtthoren Triersdas Kurfürstliche Wappen eingraben mit der Inschrift:»Jacobus Dei gratia archiepiscopus Trevirensis prineeps Elec-tor, sententia per imperatorem Rudolphum II lata, ad per-petuam memoriam posuit anno incarnationis Domini 1580.«Auf dem Altthor war diese Inschrift noch 1704 vorhanden.-i 2 )Seinen Sieg gebrauchte Jacob mit aller .Schonung derSitten und Gewohnheiten der Trierer, in äusserster Mass-haltung aller Unbilden vergessend wurde nur der früherebereits ausgewiesene Bürgermeister Peter Neumann, welcherden 1 6. September 1568 Urpfehde geschworen,43) mit Familieausgewiesen und ihm auf sein Ansuchen das Amt Zell, be-sonders die Orte Burgen, Pünderich und Briedel als Auf-enthalt angewiesen.44j Peter Dronckmann war früher bereitsnach Luxenburg entwichen. Auf diese .Art endete der drei-hundertjährige Kampf der Trierer gegen die weltliche Hoheitdes Erzstifts, ohne nochmals aufzutauchen. Jacob gab am13. Juni 1580, um allen derartigen (ielüsten die Spitze zubenehmen, der Stadt Trier eine neue Rathsordnung, die be-rühmte »Eltziana«, ein Muster trefflicher Anordnungen, reif-licher practischer Erwägung und Wohlwollens verbundenmit Schärfe und Entschiedenheit. Diese Ordnung regelte dieVerfassung der Stadt, die Ämter des Stadtraths, der einzelnenBediensteten der Stadt, Justiz, Polizei und Verwaltung undblieb im Wesentlichen bis zum Entergang des Kurstaats in