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2 (1890) Schluss
Entstehung
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KURFÜRST JACOB VON TRIER 15671581. 283

Anordnungen Jacobs den besten Boden; Verfolgung undII arte für Widerspenstigkeit verlautet nie. Auf diese Weise,indem Jacob die Unwissenden belehren, die Schwachenstärken, Wankende zurechtweisen, aber auch Unverbesser-liche ausschliessen Hess, brachte derselbe auf allen Punktendes Erzstifts die alte Religion ohne Zwangsmittel wiederzur vollen (reitung.

Jacob hatte des Erzstifts Einkünfte zerrüttet vorge-funden, eine Glanzseite seines Wirkens ist die Herstellunggeordneter Verhältnisse in den Staatseinkünften Kurtriers.Auf dem Lande ruhten namentlich eine Menge Pfandschaften.Jacob wusste durch ( »rdnung und Sparsamkeit solche Mittelanzusammeln, dass diese Pfandschaften grösstentheils gelöstwurden. Mit Erfolg bediente er sich dabei seiner ver-mögenden Verwandten, namentlich des Anton zu Eltz. Am17. September 1571 löste er mit 1800 Goldgulden dieBurg Esch a. d. Salm, am 10. April 1572 bei dem Deutsch-meister jene; von Kurfürst Johann VI von Trier aufge-nommenen 10000 (bilden Frankfurter Währung, am 24. April1572 das an die Gebrüder von der Leyen für 8000 Gold-gulden versetzte Haus Covern, am 5. Mai 1574 das Kirch-spiel Lengfeld eine Pfandschaft der Grafen von Mander-scheid für 2000 Goldgulden ein, Hess am 5. März 1575die Pfandschaft über 1 1 ammerstein, die für 6000 Goldguldenvon Kurfürst Johann V herrührte, am 4. Juni 1576 denGebrüdern Johann und Otto Waldbot von Bassenheim eineRente von 1000 Goldgulden, die von Kurfürst JohannLudwig für 20000 Goldgulden Hauptgeld verschriebenwaren, aufkündigen und am 1. Juli 1576 das Geld aus-zahlen. Im Jahre 1578 wurde Camberg eingelöst und am