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2 (1890) Schluss
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KURFÜRST JACOB VON TRIER 15671581. 281

Am 15. September 1573 verständigte sich Jacob mit denadligen Mitherrn zu Ulmen über gegenseitige Rechte undVerpflichtungen. 2 4)

Neuerungen war Kurfürst Jacob gerade nicht abhold,sein conservatives Gefühl unterwarf solche jedoch vorersteiner sorgfältigen Prüfung. Im Jahre 1572 bestand inKreisen des (lerus die Absicht, zu Luxenburg ein neuesBisthum zu errichten und die Provinz Luxenburg, die bis-lang unter sieben angrenzenden Bisthümern vertheilt war,hierzu zu verwenden. Der König von Spanien genehmigteden Plan als Landesherr und Probst Johann Fonck erhieltden Auftrag-, den Kurfürsten Jacob und den Rischof vonLüttich in dieser Beziehung für den Plan zu gewinnen.Fonck ging nach Krenbreitstein zu Jacob und trug dem-selben am 4. Februar 1572 die Sache vor. Jacob hieltjede Aenderung für gefährlich, fürchtete Ungelegenheitenwegen der ungetheilten Gebiete und der Rechte des Dpm-capitels, wollte; aber die Sache überlegen. Fonck betonte,dass das Erzstift Trier ja nicht im besitze geschmälertwerde, indem der neue Bischof von Luxenburg unter demKurfürsten von Trier bleibe. facob berieth hierauf dieSache mit seinen Käthen, machte dann auf die nöthigeZustimmung des Domcapitels, die Schmälerung der Archi-diacone und den Verlust der Trierer Grenzpfarreien, dievier Luxenburgischen Zehntherrn seien, aufmerksam undwollte den Plan dem Papste vorlegen. Gleiches Resultathatte die Sache beim Bischof von Lüttich. Beide Kirchen-fürsten machten jedenfalls den Papst auf die Schwierigkeitenaufmerksam und es unterblieb der Plan. 2 5)