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2 (1890) Schluss
Entstehung
Seite
279
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KURFÜRST JACOB VON TRIER 15671581; 27g

für diese Zeit unzugänglich und empfing am 17. April1569 von den Weihbischöfen von Trier, l.üttich und Speierdie Weihe mit einer Andacht, die Allen zu Herzen ging.Daran reihte sich die Verkündigung des Tridentinums am21. April 1569.

Die österreichische Erzherzogin Elisabeth, damals Brautdes Königs Karl IX von Frankreich, empfing Jacob aufderen Reise nach Erankreich an den Grenzen des Erzstiftsmit aller Pracht und einem Gefolge von 400 stattlichgerüsteten Reitern und geleitete die Braut die Mosel hinaufins Euxenburgische von Salm nach Mezieres, wo derKönig Karl in Jacobs Hände den Ehevertrag bestätigteund am 27. November 1570 die feierliche Einsegnung desEhebunds erfolgte. Nachdem dieses geschehen und dieGeschenke ausgetauscht, reiste Jacob heim. Auf dieseWeist! hielt Jacob zu der Politik des Kaiserhauses, wasihm in der Folge mehrfach zu Statten kam.

Grosse Aufmerksamkeit widmete Jacob den Innungender 1 landwerker und Kaufleute, in ihnen eine 1 lauptstützcdes städtischen und bürgerlichen socialen Lebens erkennend.Der Schneiderzunft gab er am 9, November 1570, derFassbinderzunft oder St. Annenbruderschaft am 10. April1571, der Schuhmacherzunft, alle drei zu Cochem, am[8, April 1571, der Schneiderzunft /.u .Münstermaifeld am20. August 1571, der Löher und Schuhmacherzunft zuMontabaur am 30. August 1573, den gesammton Hutmachernam 2. März 1574, den Bäckern zu Berncastel am 14. MärzI.S7 7 eine Zunftordnung, am 26. März 1573 der StadtWittlieh eine Polizeiordnung, dem Hochgericht Berncastelam 3. April 1573 eine Ordnung für Maass, Elle und Gewicht