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2 (1890) Schluss
Entstehung
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273
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KUR KÜRST JACOB VON TRIER 15671581

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die erste Wache niedergestossen und waren durch dasäussersteThor von St. Maximin eingedrungen, heim /weiten Thor, woihnen Niemand Widerstand leistete, vermuthete der I tauptmannAmbrosius eine Kriegslist, welche ihnen heim Durchzugdurch das enge Thor den Untergang bringen könnte. Am-brosius rief: »Zurück, ihr Bürger, sonst sind wir alle desTodes; genug, dass wir heute dem Feinde diese Niederlagebereiteten.« Dadurch Hessen sich die Trierer die Gelegen-heit entgehen, den Kurfürsten und die Seinen gefangen zunehmen, was im andern Falle sicher gelungen wäre. Inder Nacht darauf versuchte ein kühner Ritter ein Edlervon Kesselstatt in facobs 1 leer die Stadtthore in Brand zustecken. Er hatte bereits am Altthore Feuer angelegt,aber dem Weine zu sehr zugesprochen und erregte durchsein unbedachtes Höhnen auf die Wachen die Aufmerksam-keit derselben. Er wurde nebst zwei Begleitern von derWache, die die Flammen des 'Thors und den Feind erblickte,erschossen. Auf den Lärm hin wurde in der Stadt Alarmgeschlagen, die erschreckten Bürger sammelten sich auf demMarkte, etwas langsam kam Bernard Hetzel Procurator amHochgericht unten- den Streitern an, aber, o Unglück! erhatte den Panzer verkehrt, i\cn Rücken auf die Brust, an-geschnallt. Bürgermeister Neumann herrschte ihn ob dieserUngeschicklichkeit hart an. Der Mann des Rechts ant-wortete ruhig: »Herr Bürgermeister, was haben die Musenmit den Waffen zu schaffen !« Am Dreifaltigkeitssonntagden 13. |uni 1568 wurde von beiden Seiten scharf ge-stritten und aus Stücken trefflich geschossen, die Belagertenbrachten die Kurfürstlichen zum Weichen und schlugen sieauf ihren Stützpunkt l'falzel zurück. Damit war keineswegs

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