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2 (1890) Schluss
Entstehung
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271
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KURFÜRST JACOB VON TRIER 15671581. 27 I

Abtheilung Fusstruppen im Dienste des Königs von Frank-reich. Diesen Hess facob herbeirufen und machte ihn zumBefehlshaber einer Anzahl Ritter und Bauern, die er aus demUnterstift namentlich den Ämtern Montabaur, Boppard,Wesel, Dhaun, von der Mosel, aus der Pellenz, dem Mai-feld, der Eifel und dem Hundsrücken im Ganzen etwa6000 Mann stark, einberufen. Mit diesen Truppen suchteJacob die Stadt einzuschliessen und ihr die Zufuhr abzu-schneiden, um ohne weitere Gewaltthätigkeiten und ohneAnwendung des Geschützes die Bürger zur Nachgiebigkeitzu stimmen. Diese" EinSchliessung dauerte etwa zwei Monate,die Klöster St. Maximin, St. Alban und St. Mariae virginiszu den Märtyrern (St. Marien) dienten als Feldlager der Erz-bischöflichen. Die Bauern von Montabaur lagen in demalten römischen Amphitheater und sperrten die Strasse. 1 ausder Olevig zur Stadt. Nur an zwei Stellen links der Moselstand Geschütz, ohne dass dasselbe zur Beschiessung ver-wendet worden. Der Kurfürst wollte keineswegs die Stadtschädigen oder durch Kugeln zerstören, sondern liess nurdie Mühle, die neuerdings die Stadt, ohne ihn und seineVorgänger zu fragen, am Moselufer bei St. Martin erbaut,einreissen. Die Trierer errichteten wiederum in der StadtVertheidigungsthürmc und Wälle und schädigten dabei dieKirchen der Stadt. Sie rissen die Capelle des hl. Mauritiusbei St. Simeon mit zwei Häusern, die als Krankenhäuserdienten, ab, um mit beigefahrener Erde einen Wall zur Auf-stellung von Geschützen zu errichten. Ebenso errichtetensie in dem ()bstgarten des Nonnenklosters von St. Nicolaus(graue Schwestern) einen Wall, in der Kirche von St. Simeonwurde der Hochaltar im Chor entfernt und an dessen Stelle