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2 (1890) Schluss
Entstehung
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KURFÜRST JACOB VON TR1KR 15671581. 269

deutscher Lanzknechte anzuwerben. Die Fürstin Margarethevon Oesterreich bezeichnete als Lauf- und Musterplatz dasHerzogthum Luxemburg. Dort hatte früher Bernhard vonSchauwenburg Obrister in spanischen Diensten ebenfalls einRegiment geworben, dabei aber das Land so von Lebens-mitteln entblösst, dass Albrecht zur Musterung seiner Leuteweder Brot, Fleisch noch Anderes in hinreichender Mengevorfand, auch herrschte in einigen ( )rten die Pest. DaAlbrecht die Leute zur baldigen Musterung nicht insLuxemburgische legen konnte, bat er den Kurfürst Jacob,ihm zu erlauben, die Lanzknechte theilweise ins Erzstift Trierzu legen und zu unterhalten bis nach geschehener Muste-rung, facob wendete zwar ein, dass das Erzstift ebenfallsunter den Leuten des Schauenburgers gelitten, doch ge-stattete er die Einlagerung gegen Revers, dass dieses nichtals Gerechtigkeit, sondern aus freiem Willen geschehe.Diesen Revers stellte Albrecht am 23. Juli 1507 aus") undhatte Jacob der spanischen Regierung gegen die Unruhenin den Nietlerlanden einen starken Vorschub geleistet, (lei-dem Erzstift auch zu (inte kam.

Bei Einnahme der Huldigung als Kurfürst betrat JacobTrier nicht, auch wünschten ihm die Trierer nicht Glückzur Wahl, was als Zeichen offener Auflehnung gelten konnte.Jacob hätte nach der Milde seiner Denkungsart gerne dieZerwürfnisse ohne Waffengewalt beseitigt gesehen und hättein diesem Falle von seinem Rechte etwas abgelassen, wärennur die Forderungen der Stadt Trier etwas bescheidenergewesen. Die Stadt in ihrem Vorgehen weiter schreiten /.ulassen und Zugeständnisse erheblicher Art damit zu machen,war gleichbedeutend mit der unverantwortlichen Opferung