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einen Augenblick besann, was zu thun und wie das auszuführensei. Sein Augenmerk verwandte er dabei nicht auf einen(regenstand, sondern zeigte eine Vielseitigkeit des Wirkens,die im Einklänge Grosses erreichte und Bewunderung er-regt. Er stützte sich dabei auf den guten Kern, den eingrosser Theil des Clerus damals noch zeigte und auf dasVolk. Sein Programm war, nicht allein den vordringendenCalvinisten und Lutheranern einen Damm entgegen zu setzen,sondern auch das bereits Verlorene wieder zu gewinnen.Dieses ist die vornehmste Seite seines Wirkens. Um dieseszu bewirken, bedurfte er eines Priesterthums, das nicht alleineine Zierde seines Standes, sondern auch thatkräftig derReformation entgegentrat. Dieses Vorgehen ging Hand in1 [and mit dem Kampfe gegen die Anhänger der neuenReligion. Der dritte Punkt seiner Thätigkeit war die Besse-rung der Finanzlage des Erzstifts und die damit verbundeneRückerwerbung der zahlreichen Pfandschaften. 1 )iese dreiPunkte sind die Hauptwirksamkeit Jacobs, namentlich denzweiten die Reformirung des Clerus führte er mit einerSchneidigkeit aus, wie solche nur dem möglich ist, der selbstals tadelloses Glied des Clerus dastand. In den Reichsan-gelegenheiten und im Verkehr mit auswärtigen Fürsten hieltJacob zur Politik des Wiener I lofs, ohne sich allzu sehr aufUnterstützung von dort verlassen zu wollen, mehr aus Über-zeugung, dass die Politik des Reichs auch dem Haupte vonKurtrier entspreche.
Im Jahre 1567 hatte Albrecht Graf zu Ladron Frei-herr zu Mörsasco Rath des Königs von Spanien und Obristüber ein Regiment hochdeutscher Kriegsleute von KönigPhilipp von Spanien Befehl erhalten, ein Regiment hoch-