DIE HAUPTLINIE VOM SILBERNEN (WEISSEN) LÖWEN. 21 I
diesen wiederum. Will der Erzbisehof von Cöln, dass dieSache erledigt sei, so soll dieselbe auf beiden Seiten erledigtsein. Simon ist mit dem Erzbischofe von Cöln gesühnt,wie Ylias zu Eltz, Probst zu Münstermaifeld, EberhardBrenner und Colin Schultheiss zu Wittlich mit Johann zuEltz übereinkamen. Simon musste denen mit den rothenArmein tausend Pfund Meiler zahlen und bis zur ZahlungSafftig und Hatzenport in die I lande Balduins verpfänden,was dem brzbischofe von Cöln als Lehensherrn recht war.Derselbe sollte auch bürg und Thurm zu Kempenich in dieI lande des Grafen fohann von Sayn Simons Schwagergeben. Schiedsleute wurden bestellt, die beiderseitigen Ge-fangenen freigegeben, ausgenommen ] )ietrieh von Kempenichder Senger. Brandschatzung, Nähme, Brand und Schadensoll auf beiden Seiten vergeben sein.' 1 ) Simon von Kem-penich starb wenige |ahre hierauf.
Johann nahm an der bekannten Hitzer Fehde Antheil.fügte sich aber, als die Veste sich unterwarf, keineswegs.Er Scheint sich nach der Unterwerfung von Waldeck,Schöneck, Krenberg und Eltz zu Steinkallenfels, wo erBurgmann war und woher seine Gattin Anna stammte,aufgehalten zu haben.
Im Jahre 1 33b lagen Ludwig und Gerhard von I [ammer-stein wegen des Kirchsatzes zu Feldkirchen im Streite. Am17. Januar 1337 erklärten Lancelot und Johann Ritter,Herrn zu Eltz, dass der Kirchsalz zu Feldkirchen demLudwig von Hammerstein zustehe und besiegelten diesenSpruch. 12 )
Im December 1337 näherten sich auch brzbischolBalduin und Johann zu Eltz. Am 16. December dieses