DIE LINIE ZU ELTZ ZU KEMPENICH. i i i
Das durch die Heirath des Anselm Casimir zu Eltzmit Johanna Faust von Stromberg erloschene Wappen derFaust von Stromberg sollte 1737 mit dem Eltzer Wappenvereinigt werden. Am 16. November 1737 liess der Kaiserauch den Wappenbrief fertigen, aber jedenfalls nicht expe-diren. Bei seinem Aufenthalt zu Wien brachte Hugo Franzdie Sache nochmals vor. Am 7. März 1739 ertheilte KaiserKarl VI der Familie zu Eltz gräflicher Linie die Annahmedieses vereinigten Wappens und gab dem ReichskanzlerGrafen von Metsch den Auftrag, ein neues Adelsdiplomvor Abreise des Grafen Hugo Franz aus Wien anzufertigenund demselben zu übergeben.9 1 ) Dieser Wappenbrief wurdenachträglich unterm 16. November 1737 ausgefertigt unddamit das heutige gräfliche oder vereinigte Eltz-Faust vonStrombergische Wappen ertheilt. Am 4. Januar 1741 erhieltauch Kurfürst Philipp Karl und dessen Bruderssohn AnselmCasimir für ihn und dessen Nachkommen das ungarischeIndigenat.9 2 ) Am 18. April 1741 erfolgte die Bescheinigungüber den abgelegten ungarischen Unterthaneneid 93) undam 7. Mai 1764 wurde über die dafür erlegte Taxe von2000 Stück Ducaten quittirt. 94)
Hugo Franz Karl war 1740 bis 1742 als KurmainzerGesandter sowie bei der Kaiserwahl zu Frankfurt 1742thätig. Er wurde 1743 Mainzer Domprobst, als welcherer die Domprobstei erbauen Hess, war auch Stittsherr zuSt. Alban bei Mainz, Probst U. L. F. zu Erfurt, kaiserlicherund Mainzer wirklicher geheimer Rath. Als leitender Ministerwar er die beste Stütze des Kurfürsten Philipp Karl. 1742wurde von Kaiser Karl VII die am 13. November 1737