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2 (1890) Schluss
Entstehung
Seite
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DIE LINIE ZU ELTZ ZU SCIIÖNTECK. ig

vorlegte, er die Besichtigung habe einnehmen lassen undden Bau der Rechnung entsprechend gefunden habe. Erhiess die Rechnung gut und versprach Zahlung derselbenmit i486 Gulden 22 Albus. Ebenso genehmigte er dieRechnung wegen des Hofs Windhausen und der Mühlemit 1259 Gulden in gleicher Weise.4')

Am 28. Mai 1612 machten Hans Anton und Kunigundevon Helmstatt Eheleute eine Vereinbarung. Hans Antonhatte seine Gattin in dem Ehevertrag auf sein Haus zuBoppard, bis der Breidbacher Hof daselbst erbaut sei,bewittumt und den Breidbacher Hof aus ihrem Vermögenerbaut und versprach ihr nun an obigem Tage, für seinenTodesfall solle sie den Breidbacher Hof oder sein Hauszu Boppard zum Wittumsitz erhalten. Als Widerlage hatte?Kunigunde 30 Malter Korn, 25 Malter Hafer und 3 FuderWein auf den Hof Wolfendorf verschrieben erhalten. Daer die Höfe und Güter in der Grafschaft Wied wegenSchulden veräussert hatte und seine Gattin zu gleichemZwecke aus ihrem Vermögen etliche Tausend Gulden her-gegeben, bekam Kunigunde dafür als Ersatz alle Güter,Renten und Gefälle im Bopparder Reich nebst, dem Zehntenzu Bucholz als Widerlage. Als Ersatz für das mit demGeld seiner Gattin aus der Pfandschaft gelöste Haus Schöneckwies er nebst dem, was er darin aus ihrem Vermögen ver-baut, Haus Schöneck nebst Zugehör und Renten mitBewilligung Kurtriers für seinen Todesfall an. Melchiorund Hans Jacob Herrn zu Eltz besiegelten den Vertrag. 1' :1 )Das bei den Schillingen von Lahnstein aufgenommeneGeld war 1 599 noch nicht zurückbezahlt, die Verschreibungaber an Margarethe von Hedesdorf Wittwe zu Eltz gelangt,