[2 ZWEITE ABTHEILUNG. ELFTES HAUPTSTÜCK.
zu Poltersdorf als Trierer Lehen zu bewittumen. ÜberlebeWilhelma ihren Gatten, so solle dieselbe diese Lehen lebens-länglich geniessen, heirathet sie zum andernmale, so sollihr zweiter Gatte binnen Monatsfrist im Namen seiner Frauund ebenso die Wittwe, wenn sie im Wittwenstande bleibt,durch einen Andern von Adel das Lehen in üblicher Weisemuthen. 2 4) Hans Balthasar von Monreal starb vor 1588.Am 10. Februar 158g verlobte sich Wilhelma Wittwe mitDamian Scheffert von Merode Sohn des Ulrich Scheffertvon Merode und der Ursula von Hempesch Herrn undFrau zu Bornheim in zweiter Ehe. Zeugen waren EmmerichHerr zu Eltz Trierer Amtmann zu Cochem, Dhaun undUlmen, Johann zu Eltz Deutschordenscomthur der BaileiLothringen, Anton Herr zu Eltz Trierer Erbmarschalk,Obrist, Flans Reichard Herr zu Eltz und Hans Anton Sohnzu Eltz. 2 5) Wilhelma lebte noch als Wittwe 1619.
§ 2. Hans Anton.
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Flans Anton war bei dem Tode seines Vaters HansReichard (1568) noch minderjährig und kam unter Vor-mundschaft seines Onkels Anton zu Eltz,. der 1572 am15. Juli für ihn das Cölner Mannlehen auf dem BonnerZolle empfing. Bei dem Tode Hans Reichards war dieStreitfrage wegen des Bamberger Lehens noch unerledigt.Im Jahre 1575 nahm sich Kurfürst Jacob der Sache anund schickte den Johann zu Eltz Deutschordenscomthur