der ohne uns einen Namen erlangt hätte, um ein un-bequemes Talent, das man totmachen müßte, würdenwir eine solche Widerlegung nicht für nötig halten; aber■Nathan ist einer unserer Freunde, Blondet hatte ihn nurWi .Mercure' angreifen lassen, um sich das Vergnügen zudachen, in den .Debats' zu antworten. Auch ist die ersteAuflage des Buches vergriffen!" „Meine Freunde, aufEhrenwort, ich bin unfähig, zwei Worte des Lobes überdieses Buch zu schreiben..." „Du verdienst noch hundert■tranken," sagte Merlin, „Nathan wird dir schon zehn■Louisdor eingebracht haben, abgesehen davon, daß dueinen Artikel in Finots Zeitschrift bringen kannst, für dendir Dauriat hundert Franken bezahlt und die Zeitschrifthundert Franken: zusammen zwanzig Louisdor!" „Aberwas soll ich sagen?" fragte Lucien. „Du kannst dich fol-gendermaßen aus der Klemme ziehen, mein Kind," sagteBlondet, sich sammelnd: ,Der Neid, der, wie der Wurman guten Früchten, an allen schönen Werken nagt, hatauch dieses Buch zu zerfressen versucht,' wirst du sagen.»Um es mit Fehlern zu behaften, hat die Kritik eigensfür dieses Buch Theorien erfinden müssen, in denen siezwei Gattungen der Literatur unterscheidet: die eine, diesich den Ideen widmet, und die andere, die sich den Bildernhingibt.' Hier kannst du sagen, daß es der Gipfel derhterarischen Kunst ist, die Idee im Bilde auszudrücken.Indem du zu beweisen suchst, daß das Bild die ganzePoesie ist, beklagst du dich über das Geringe an Poesie,das unsere Sprache zuläßt, sprichst von den Vorwürfen,die uns die Ausländer über den Positivismus unseres Stilsm achen, und lobst Herrn von Canalis und Nathan für dieDienste, die sie Frankreich damit erweisen, daß sie seineSprache poetisch gestalten. Übertrumpfe deine vorige Be-weisführung, indem du zeigst, daß wir über das neunzehnteJahrhundert hinausgeschritten sind. Erfinde den Fort-
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