Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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deren Patronat das Blatt Vernous steht. Du zeigst, wiediese heldenhafte Schar dem Eindringen der RomantikerWiderstand leistet, wie sie gegen das Bild und das Ge-schwätz zur Idee und zum Stil hält, wie sie die SchuleVoltaires fortführt und sich der englischen und deutschenSchule widersetzt, genau so wie die siebzehn Redner derLinken den Kampf für die Nation gegen die Ultras derRechten führen. — Unter dem Schutze dieser Namen,die bei weitem die meisten Franzosen, die immer zur Op-position der Linken halten werden, verehren, kannst duNathan vernichten, dessen Werk, obwohl es hervorragendeSchönheiten enthält, einer Literatur ohne Ideen in Frank-reich Bürgerrecht gibt. Von jetzt an handelt es sich nichtmehr um Nathan und sein Buch, verstehst du? sondernum den Ruhm Frankreichs. Es ist Pflicht der ehrenhaf-ten und tapfern Schriftsteller, sich dem Import aus demAusland mit ganzer Kraft entgegenzustellen. Hier schmei-chelst du den Abonnenten. Du sagst, Frankreich sei einegewitzte Dame, es sei nicht leicht, sie einzunehmen. Wennder Verleger aus Gründen, die du nicht erörtern wirst, einenErfolg erschlichen hat, so hat das wirkliche Publikum denIrrtum bald wieder gutgemacht, den die fünfhundertTröpfe, die seine Schutztruppe bilden, zustande gebrachthaben. Du sagst, der Verleger zeige eine zu große Kühn-heit, wenn er eine zweite Auflage herstelle, weil er dasGluck gehabt habe, eine Auflage zu verkaufen, und du be-dauerst, daß ein so geschickter Buchhändler sich auf dieNeigungen des Landes so schlecht verstehe. Da hast dudie allgemeinen Umrisse. Bestreue mir diese Sätze mit dem«alz deines Geistes, mache sie mit einem Tropfen Essigpikanter, und Dauriat ist in der Artikelpfanne fertig-gebraten. Aber vergiß nicht, zum Schluß die Miene an-zunehmen, daß du beklagst, Nathan habe einen bedauer-lchen Irrtum begangen, aber er sei ein Mann, dem die

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