Dauriat, „aber das auf die Marguerite ist entzückend, esschließt mit einem sehr feinen, sinnreichen Gedankenab. Daran habe ich gesehen, welchen Erfolg Ihre Prosahaben muß. Ich habe Sie auch sofort an Finot emp-fohlen. Schreiben Sie uns Artikel, wir werden Sie gutbezahlen. Sehen Sie, an den Ruhm denken, das ist sehrschön, aber vergessen Sie nicht das Solide und nehmenSie, was sich bietet. Wenn Sie erst reich sind, könnenSie Verse machen."
Der Dichter trat rasch in die Galerien heraus, um nichtloszubrechen, denn er war wütend.
„Aber Kind," sagte Lousteau, der ihm folgte, „beruhigedich, nimm die Menschen für das, was sie sind — Mittel.Willst du Eevanche haben?" „Um jeden Preis," sagte derDichter. „Hier ist ein Exemplar des Buches von Nathan,das mir Dauriat soeben gegeben hat; die zweite Ausgabeerscheint morgen, lies es nochmals durch und schustereeinen Artikel zusammen, der es herunterreißt. FelicienVernou kann Nathan nicht leiden, dessen Erfolg, wie erglaubt, dem zukünftigen Erfolg seines Buches schadet.Eine der fixen Ideen dieser kleinen Geister ist es, sicheinzubilden, daß zwei Erfolge nebeneinander keinen Platzunter der Sonne haben. Er wird deine Artikel in demgroßen Blatt, das er unter sich hat, aufnehmen." „Waskann man aber gegen dieses Buch sagen? Es ist schön!"rief Lucien aus. „Ja, mein Lieber, lerne dein Handwerk,"sagte Lousteau lachend. „Wäre das Buch gleich einMeisterwerk, so müßte es unter deiner Feder eine alberneNichtigkeit, ein gefährliches und ungesundes Machwerkwerden." „Aber wie?" „Du verwandelst die Schönheitenin Schwächen." „Ich bin unfähig zu solchem Gewaltakt."„Mein Lieber, der Journalist ist ein Akrobat, du mußtdich schon an die Unannehmlichkeiten des Standes ge-wöhnen. Wart mal, ich bin ein guter Kerl! So würde ich
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