nach Paris kam, gestand er Necker seine Enten ein, wasdie französischen Philosophen in große Verwirrung brachte.Und so hat die neue Welt zweimal die alte betrogen."„Die Zeitung stellt alles als wahr hin," sagte Lousteau,„was wahrscheinlich ist. Davon gehen wir aus." „DieJustiz verfährt nicht anders," meinte Vernou. „Also heuteabend um neun Uhr sind wir wieder hier," sagte Merlin.
Man stand auf, schüttelte sich die Hände, und dieSitzung wurde unter Bezeigungen der rührendsten Freund-schaft aufgehoben.
„Was hast du denn mit Finot gemacht," fragte EtienneLucien, als sie die Treppe hinabgingen, „daß er einenVertrag mit dir geschlossen hat? Du bist der einzige, anden er sich gebunden hat." „Ich? Nichts; er hat es mirvorgeschlagen," versetzte Lucien. „Nun schön. Wenn dumit ihm einig bist, soll es mir recht sein, wir beide werdendann nur stärker sein."
Im Erdgeschoß trafen Etienne und Lucien Finot, derLousteau in das offizielle Redaktionszimmer beiseite nahm.
„Unterzeichnen Sie Ihren Vertrag, damit der neue Chef-redakteur glaubt, die Abmachung datiere von gestern,"sagte Giroudeau und überreichte Lucien zwei gestempelteBogen.
Während Lucien den Vertrag überlas, hörte er zwischenEtienne und Finot eine ziemlich lebhafte Auseinander-setzung über die Naturalien, die das Blatt erhielt. Etiennewollte seinen Anteil an diesen Steuern, die Giroudeau er-hob. Es kam ohne Frage zwischen Finot und Lousteau zueiner Einigung, denn die beiden Freunde traten sehr ein-trächtig wieder heraus.
„Um acht Uhr in den Holzgalerien bei Dauriat," sagteEtienne zu Lucien.
Ein junger Mann trat mit der schüchternen und ver-legenen Miene, die Lucien noch vor kurzem gehabt hatte,
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